Der Buckelwal, der vor der Ostseeinsel Poel gestrandet ist, hat sich auch über Nacht auf Dienstag nicht aus dem flachen Wasser befreien können. Das tonnenschwere Tier liegt weiterhin am Ausgang einer Bucht fest, ist aber am Leben und wird von den Behörden beobachtet.
Wismar – Der vor der Insel Poel im flachen Wasser liegende Buckelwal ist bis zum Morgen nicht erneut losgeschwommen. Auf Livestreams im Internet ist zu sehen, dass das tonnenschwere Tier weiterhin am Ausgang der Kirchsee genannten Bucht in der Nähe des Fahrwassers liegt und atmet. Auch seine Flipper genannten Brustflossen bewegt es. Diese tauchen immer wieder aus dem heute deutlich niedrigerem Wasser auf.
Der Wal hatte sich gestern Morgen bei steigendem Wasserstand in der Bucht zunächst freigeschwommen, lag zwei Stunden später aber wieder in dem vielerorts hüfttiefen Wasser fest. Am Abend waren noch einmal Bewegungen des Wals in Richtung der tiefen Fahrrinne zu sehen – dann ruhte er wieder.
In der Nacht näherte sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) gemeinsam mit Experten der Landesfischereiaufsicht dem Tier bis auf etwa 500 Meter. „Der Wal liegt ruhig“, sagte der Minister der Deutschen Presse-Agentur danach. (dpa)
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