Zwischen sportlicher Brisanz und unsportlichen Nebengeräuschen: Vor dem richtungsweisenden Duell in der heutigen Partie (18:30 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) der 28. Runde in der Bundesliga-Saison 2025/26 zwischen Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz  und dem RZ Pellets WAC  kam es bereits in den frühen Morgenstunden zu einem für das Wolfsrudel unliebsamen „Knalleffekt“.

Steht heute vor seinem ersten Auswärtsspiel mit dem Wolfsberger AC: Cheftrainer Thomas Silberberger. Der mit dem Wolfsrudel – wie gewohnt – mal wieder vor den Toren von Linz die Zelte im Teamhotel in Ansfelden aufschlug.

Um 3:30 Uhr wurde vor WAC-Hotel Feuerwerk gezündet

Nach dem torlosen Remis am vergangenen Samstag in Wolfsberg steht am heutigen Dienstag in Linz die nächste Auflage des bedeutsamen Duells um den Klassenerhalt zwischen dem FC Blau-Weiß und dem WAC an. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr. Doch schon lange vor dem ersten Ballkontakt rückten die Fans der Gastgeber in den Mittelpunkt – allerdings nicht aus sportlichen Gründen.

In der Nacht, genauer gesagt gegen 3:30 Uhr, wurde vor dem Teamhotel der Kärntner in Ansfelden ein Feuerwerk gezündet. Offenbar sollte damit die Nachtruhe des Gegners gestört werden. Wie aus dem Umfeld der Wolfsberger zu hören war, blieb die erhoffte Wirkung jedoch weitgehend aus: Ein Großteil der Spieler habe den nächtlichen Lärm nicht einmal wahrgenommen.

Sportliche Antwort gefragt

Auf dem Rasen im Personal Hofmann Stadion am Linzer Donaupark bietet sich für den WAC nun die Gelegenheit, eine klare sportliche Reaktion zu zeigen. Unter Neo-Trainer Thomas Silberberger, der nach zwei Heimpartien vor seinem ersten Auswärtsspiel mit dem Wolfsrudel steht, wartet das Team nach zwei torlosen Unentschieden noch auf den ersten Treffer – und damit auch auf den ersten Sieg. Ein Erfolg in Linz würde den Vorsprung auf das Tabellenende auf fünf Punkte anwachsen lassen.

Blau-Weiß Linz hingegen steht ebenfalls unter Druck: Mit einem Heimsieg könnten die Oberösterreicher die rote Laterne abgeben und den WAC in der Tabelle hinter sich lassen. Die sportlichen Vorzeichen versprechen somit ein intensives Duell – ganz ohne nächtliche Störmanöver.

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Fotocredit: Reinhard Schröckelsberger