EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas schlägt in dieselbe Kerbe. „Wir brauchen nicht noch einen Krieg in dieser Region“, erklärte sie am Rande eines EU-Außenministertreffens. Auch ihr Urteil lautet: Der Iran sei so schwach wie nie zuvor. Genau diese Zerbrechlichkeit sollte die amerikanische Strategie leiten, um die Risse im System noch weiter zu vertiefen. Doch Trump bevorzugt für angeschlagene Verhandlungspartner bekanntlich einen Hammer.
Geht es Trump um einen Regimesturz?
Der US-Präsident hat wiederholt angedeutet, dass eine Militäraktion auf die iranische Führung abzielen könnte. Das blutrünstige Regime in Teheran hat in den vergangenen Monaten Tausende Demonstranten töten lassen, unterstützt islamistische Terrorgruppen und ist ein integraler Bestandteil der sogenannten „Achse des Bösen“. Wohl kein Demokrat würde diese islamistische Diktatur vermissen.