Die Rückrunde in der Meistergruppe beginnt morgen Mittwoch mit dem Rückspiel gegen den SK Rapid. Am Sonntag gab’s in Hartberg ein spannendes 2:2-Unentschieden. Unser TSV Egger Glas Hartberg ging zweimal in Führung und holte am Ende einmal mehr in dieser Saison einen Punkt.

 

Beim ersten Saisonauftritt in Hütteldorf errangen Tobias Kainz und die Hartberger ein 1:1-Remis. Wie auch zuletzt am Sonntag beim 2:2 in der Profertil Arena. Auch im vierten Aufeinandertreffen mit dem SK Rapid in 2025/26 ist wieder eine intensive Partie mit engem Spielausgang zu erwarten.

„Es fühlt sich an wie im Kindergarten, deshalb muss ich morgen das Spiel von der Tribüne aus verfolgen“

Für den TSV Hartberg geht es um den ersten Sieg in der Meistergruppe. Cheftrainer Manfred Schmid wird in seiner Geburtsstadt nach der roten Karte am Sonntag das Spiel von der Tribüne aus verfolgen – siehe auch HIER – und wird in der Coachingzone von seinem Assistenten Christian Mayrleb, dem ehemaligen ÖFB-Teamstürmer und Bundesliga-Torjäger (u.a. beim LASK).

TSV-Cheftrainer Manfred Schmid:

„Mir ist es gerade zum zweiten Mal passiert, dass ich die Linie überquert habe, das darf ich nicht. Es fühlt sich an wie im Kindergarten, deshalb muss ich morgen das Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Es ist sehr eng in der Meistergruppe, und da ist jedes Ergebnis entscheidend für den gesamten Ausgang der Liga. Leider passieren zur Zeit viel zu viele schwere Fehler, die das beeinflussen, nicht nur bei uns.“

Lukas Fridrikas hofft mit den Hartbergern auf den Befreiungsschlag und auf den ersten Sieg heuer in der Meistergruppe. Nach dem „Rapid-Doppel“ kommt es in der „Englischen Woche“ für den TSV am Sonntag daheim gegen die derzeitigen Überflieger vom LASK, gegen die das Schmid-Team in den bisherigen drei Saisonduellen dreimal remisierte. Danach geht es übrigens wieder nach Wien, am 3. Mai zur Austria.

„Es wird ein gut gefülltes Stadion und eine großartige Atmosphäre geben. Das motiviert uns zusätzlich“

TSV-Offensivspieler Lukas Fridrikas:

„Es wird ein gut gefülltes Stadion und eine großartige Atmosphäre geben. Das motiviert uns zusätzlich, an die Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen. 

Auswärts in Wien wird es sicher nicht einfach, aber wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, alles investieren, füreinander fighten und mutig Fußball spielen, ist definitiv etwas möglich. Es wird ein sehr intensives Spiel, in dem viel davon abhängen wird, wie konsequent wir die Vorgaben des Trainers umsetzen.“

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TSV Hartberg-Trainerthema: Bleibt Manfred Schmid oder kommt ein Neuer?

Fotocredit: Josef Parak