Tschernobyl

Am 26. April jährt sich die Katastrophe im AKW Tschernobyl zum 40. Mal. Die Anzahl der Todesopfer ist bis heute umstritten: Die Schätzungen schwanken stark.

Foto:
Picturedesk/Tass

Die Reaktor-Explosion im April 1986 brachte der damaligen UdSSR viel Leid. Auswirkungen hatte das Atomunglück aber auch auf Österreich – und das bis heute. Die NÖN blickt auf die Katastrophe zurück.

Exakt vier Jahrzehnte ist es her, dass sich in der Ukraine die bislang größte Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte ereignete: Am 26. April 1986 explodierte – ausgelöst durch menschliches Versagen sowie Konstruktionsfehler – ein Kernreaktor von Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat. Die Folge war ein Super-GAU, also ein „größter anzunehmender Unfall“, den die Welt so noch nicht erlebt hatte: Infolge der Explosion stiegen radioaktive Partikel auf und wurden vom Wind über ganz Europa verteilt.