Ohne die Tiroler Anti-Transitmaßnahmen wäre die Verkehrsbelastung um ein Vielfaches höher, die Luftqualität deutlich schlechter und die Verkehrssicherheit enorm gefährdet. Die Zahlen würden zeigen, dass die “Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur längst erreicht ist.” Er sei “guter Dinge, dass Italien mit seiner Maximalforderung – nämlich, dass alle Anti-Transitmaßnahmen fallen werden – nicht durchdringen wird.” Tirol beharre vor dem EuGH darauf, dass “der Schutz der Bevölkerung, der Natur und der Infrastruktur höher wiegt als die wirtschaftlichen Interessen der italienischen Frächter-Lobby.” “Die Tiroler Anti-Transitmaßnahmen wirken, indem sie die Luftqualität in Tirol erhöhen sowie Verkehrs- und Versorgungssicherheit garantieren und damit wesentliche EU-Vorgaben, wie beispielsweise im ‘Weißbuch Verkehr’ festgehalten, erfüllt”, argumentierte der Landeshauptmann in einer Aussendung.