Newsblog zum Krieg in Nahost

Trump kündigt plötzlich an: Waffenruhe wird verlängert

Aktualisiert am 21.04.2026 – 22:35 UhrLesedauer: 32 Min.

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Donald Trump: Die Waffenruhe soll verlängert werden/ (Quelle: IMAGO/AdMedia/imago)

Es könnte am Mittwoch Gespräche zwischen den USA und dem Iran geben. Trump verlängert die Waffenruhe. Alle Entwicklungen im Newsblog.

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag erklärt, er werde den Waffenstillstand mit dem Iran verlängern, bis ein iranischer Vorschlag vorliege und die Gespräche abgeschlossen seien. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, er handle auf Wunsch Pakistans, um Angriffe zurückzuhalten, bis die iranischen Führer und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen könnten.

„Ich habe daher unser Militär angewiesen, die Blockade fortzusetzen und in jeder Hinsicht bereit und einsatzfähig zu bleiben, und werde daher den Waffenstillstand so lange verlängern, bis ihr einen Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen sind“, schrieb Trump.

Stunden vorher hatte der US-Präsident noch durchblicken lassen, sein bereits verlängertes Ultimatum nicht noch einmal verlängern zu wollen

Vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit dem Iran in Pakistan verzögert sich US-Medienberichten zufolge die Abreise der US-Delegation um Vizepräsident JD Vance. Er hätte eigentlich am Morgen (Ortszeit Washington) zu einer möglichen weiteren Verhandlungsrunde mit dem Iran aufbrechen sollen, berichten die „New York Times“ und der Sender CNN am Mittag. Stattdessen befinde sich Vance aber noch in Washington, um an weiteren politischen Besprechungen im Weißen Haus teilzunehmen, hieß es unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.

Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten, dass die Reise von Vance nach Pakistan vorerst gestoppt worden sei, nachdem Teheran nicht auf Verhandlungspositionen der USA reagiert habe. Ohne eine Antwort aus dem Iran sei der diplomatische Prozess faktisch unterbrochen, auch wenn die Reise nicht abgesagt worden sei, zitierte die Zeitung den Beamten. Die Reise könnte jederzeit wieder angesetzt werden, falls der Iran in einer Weise reagiere, die Trump für akzeptabel halte.

„Axios“-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X, dass sich auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, noch in den USA befänden. Das Flugzeug, das sie am Vormittag von Miami nach Pakistan hätte bringen sollen, sei erst am Mittag abgehoben – und hätte sich auf den Weg nach Washington gemacht. Dort trafen laut CNN auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Außenminister Marco Rubio im Weißen Haus ein.