Mit sich selbst in den Dialog treten
Auf ihrer naturgemäß gereiften und erwachseneren Seite besingt sie Unsicherheiten im Business, die überfordernden Ansprüche, die an Frauen gestellt werden und zeigt auch wieder ihre ganz persönliche Beschaffenheit – was sie schon seit ihren allerersten Songs gerne macht, wie sie der „Krone“ erzählt: „Ich habe ursprünglich mit dem Songschreiben begonnen, weil ich ein Ventil für meine Sorgen und Probleme gebraucht habe und mit mir selbst in den Dialog treten wollte. Daheim im Studio zu sein, an Liedern zu feilen und dabei meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, ist immer noch eine wundervolle Sache, um meine mentale Gesundheit zu fördern. Manchmal ängstigt es mich selbst, wie viel Persönliches ich mit der Außenwelt teile und wie tief ich fremde Menschen in mein Wesen blicken lasse, aber in gewisser Weise stärkt mich das auch. Meine Probleme haben auch viele anderen. Das zu wissen und das Gefühl zu haben, man wäre nicht allein, ist enorm hilfreich.“