Während die weltgrößte Uhrenmesse Watches and Wonders Geneva noch bis 20. April läuft, steht ein Highlight schon fest: die Chopard „L.U.C Grand Strike“. 

Mit der „L.U.C Grand Strike“ präsentiert Chopard seine bislang komplexeste Armbanduhr und zugleich den Höhepunkt von drei Jahrzehnten Manufakturgeschichte. Die Neuheit fügt sich in eine bemerkenswerte Entwicklungslinie ein: von der Gründung der Chopard-Manufaktur 1996 über die erste Schlagwerkuhr „L.U.C Strike One“ (2006) bis hin zur Minutenrepetition „L.U.C Full Strike“ (2016). Für Ko-Präsident Karl-Friedrich Scheufele, der die Sonnerie-Entwicklung bei Chopard einst initiierte und die „Grand Strike“ im Vorfeld persönlich vorstellte, markiert dieses Modell zugleich die Krönung seines uhrmacherischen Lebenswerks.

In der „L.U.C Grand Strike“ vereint Chopard erstmals die Grande und Petite Sonnerie (also das große und kleine Schlagwerk), Minutenrepetition und Tourbillon in einem einzigen Zeitmesser. In der Petite-Sonnerie-Funktion lässt die Uhr zu jeder Viertelstunde ein bis vier Töne erklingen, während die Grande Sonnerie diese Viertelstundenschläge um die jeweils verstrichenen Stunden ergänzt. Ferner kann sich der Träger auf Knopfdruck die aktuelle Zeit in Form von Stunden-, Viertelstunden- und Minutenschlägen akustisch wiedergeben lassen. Während all dieser Abläufe rotiert bei sechs Uhr das Minutentourbillon mit kleiner Sekunde.

Die Aktivierung der Minutenrepetition erfolgt über einen in die Krone integrierten Drücker, während der Wechsel der verschiedenen Modi – Grande Sonnerie, Petite Sonnerie oder das vollständige Abschalten des Schlagwerks – über einen Schieber in der Gehäuseflanke gesteuert wird. Bei zwei Uhr informieren Gangreserveanzeigen getrennt über den Energiestatus von Geh- und Schlagwerk. Nach Vollaufzug bietet die Uhr eine Gangreserve von rund 70 Stunden, während das Schlagwerk im Grande-Sonneriemodus bis zu zwölf Stunden arbeitet. Beide Federhäuser werden über eine großzügig dimensionierte griffige Krone gespannt.

Kaliber. Das Handaufzugswerk L.U.C 08.03-L besteht aus 686 Einzelteilen und wird vollständig im eigenen Haus gefertigt.

Kaliber. Das Handaufzugswerk L.U.C 08.03-L besteht aus 686 Einzelteilen und wird vollständig im eigenen Haus gefertigt.  

Im 43 Millimeter großen und 14 Millimeter hohen Gehäuse aus Weißgold arbeitet das neue Handaufzugskaliber L.U.C 08.03-L. 11.000 Stunden investierte die Manufaktur in Forschung und Entwicklung. Seine Konstruktion basiert auf zehn firmeneigenen Patenten, von denen fünf für dieses Modell entwickelt wurden. Eines davon widmet sich der Kombination aus Deckglas und Tonfedern: Um Klangverluste bei der Übertragung nach außen zu minimieren, fertigt Chopard beide Elemente aus einem einzigen Stück Saphirglas. Zudem verfügen die Tonfedern über einen quadratischen statt runden Querschnitt, der die Aufschlagfläche für die Hämmer vergrößert. Diese sind ihrerseits gewichtsoptimiert und mit einer stoßabsorbierenden Geometrie versehen, um die klangliche Präzision weiter zu steigern.

Das aus 686 Komponenten bestehende Uhrwerk trägt das Genfer Siegel als Auszeichnung für seine aufwendige Veredlung. Darüber hinaus ist es von der Chronometerprüfstelle COSC zertifiziert, eine Seltenheit in dieser Kategorie hochkomplizierter Uhren. Die Prüfung erfolgt nicht bei deaktiviertem Schlagwerk, sondern bei aktivierter Sonnerie.

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