Nach sechs Stunden kam die Frau erschöpft wieder heim, um am nächsten Tag nach drängendem Anraten einer Freundin nach Wien in die Klinik Landstraße (vormals Rudolfsstiftung) zu fahren. Dort wurde sie – im Gegensatz zu St. Pölten und trotz Gastpatientenstreit – professionell aufgenommen, untersucht und für die OP am nächsten Tag vorbereitet, welche höchst dringlich war, um keine Langzeitschäden zu riskieren. „Ich bin Niederösterreicherin. Das spielte aber für das schnelle, hochkompetente Eingreifen des Wiener Gesundheitspersonals keine Rolle“, zeigt sie sich sehr dankbar und gleichzeitig verärgert über die Uniklinik St. Pölten.