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Los Angeles – Schon gedreht – und trotzdem raus: Ein Auftritt von Sydney Sweeney (28) in „Der Teufel trägt Prada 2“ ist dem Schnitt zum Opfer gefallen. Wie das amerikanische Magazin „Entertainment Weekly“ berichtet, wurde eine bereits gedrehte Cameo-Szene der Schauspielerin im Schneideraum komplett gestrichen.
Demnach hatte Sweeney eine rund dreiminütige Sequenz für „The Devil Wears Prada 2“ abgedreht, in der sie sich selbst spielte. Die Szene sollte offenbar relativ früh im Film angesiedelt sein und im Umfeld der von Emily Blunt (43) gespielten Figur spielen. Aber dazu kommt es nun nicht mehr.
Angeblich „kreative“ Gründe
Eine Quelle sagte „Entertainment Weekly“, es habe sich um eine „kreative Entscheidung“ gehandelt. Die Szene habe „nicht mehr organisch in die finale Fassung gepasst“. Ein anderer Insider erklärte, man habe den Film „gestrafft“ und sich deshalb von einzelnen Momenten getrennt.

Wie hätte ein Auftritt von Sydney Sweeney in der Welt von Miranda Priestly wohl gewirkt? Meryl Streep (76) bei der Premiere von „Der Teufel trägt Prada 2“
Foto: ZUMAPRESS.com/MEGA
Bemerkenswert: Die Szene war bereits vollständig im Kasten; Sweeney hatte ihren Auftritt also längst abgedreht. Dass ein so prominenter Cameo am Ende komplett herausfällt, ist in Hollywood zwar nicht ungewöhnlich, sorgt aber immer wieder für Aufmerksamkeit – gerade, wenn es eine der derzeit höchstgehandelten Schauspielerinnen betrifft.
Gaga drin, Sweeney draußen!
Pikant dabei: Ein anderer prominenter Kurzauftritt blieb im Film – der Cameo von Lady Gaga (40) wurde nicht gestrichen. Lady Gaga gehörte auch, ganz im Gegensatz zu Sydney Sweeney, zu den Gästen der Premiere von „Der Teufel trägt Prada 2“ vergangenen Montag in New York. Auffällig ist, dass der Schnitt des Werks in eine Phase fiel, in der Sweeney wegen einer umstrittenen Jeans-Kampagne massiv in die Kritik geraten war. Ein Zusammenhang ist nicht belegt – wird in den USA aber zumindest diskutiert.
Weder Disney als für den Film zuständiges Studio noch Vertreter von Sydney Sweeney äußerten sich laut dem Bericht zunächst zu der Entscheidung. Unklar bleibt damit auch, ob die Szene später vielleicht als Bonusmaterial veröffentlicht wird oder endgültig im Archiv verschwindet. Für Sweeney ist es gleichwohl kein Karriereknick, sondern eine ungewöhnliche Randnotiz eines großen Studiofilms. Für Fans bleibt dennoch die Frage: Wie hätte ihr kurzer Auftritt in der Welt von Miranda Priestly wohl gewirkt?