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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 22. April 2026, versteigert werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ schlugen Simone und Ernst aus Düsseldorf mit einem ganz besonderen Schmuckstück im Pulheimer Walzwerk auf. Vor Horst Lichter und Expertin Wendela Horz (56) präsentierten sie eine elegante Damen-Armbanduhr der Luxusmarke Chopard, die kunstvoll aus Gold gefertigt und schon auf den ersten Blick ein echter Hingucker ist.

Die Expertin datierte die elegante Armbanduhr auf die frühen 1960er-Jahre. Auch die mitgebrachten Unterlagen passen zu dieser Einordnung, denn sie dürften noch aus der Zeit vor dem Besitzerwechsel bei Chopard im Jahr 1963 stammen. Damit ist die Uhr nicht nur ein luxuriöses Schmuckstück, sondern auch ein Stück Schweizer Uhrengeschichte.

Die Chopard-Armbanduhr aus 750er-Gold sorgte mit ihrem Gewicht von 53,8 Gramm für Staunen.

Die Chopard-Armbanduhr aus 750er-Gold sorgte mit ihrem Gewicht von 53,8 Gramm für Staunen.

Foto: ZDF

Besonders interessant wurde die Expertise beim Blick auf das Material: Das Armband besteht aus massivem Gold, und allein der reine Goldankaufswert liegt laut Wendela Horz bereits bei rund 4.000 Euro. Wegen des hohen Goldkurses, der renommierten Marke und des eleganten Designs bewertete die Expertin das Stück schließlich auf etwa 4.400 Euro. Mit einer solchen Summe hatten Simone und Ernst offenbar nicht gerechnet. Die Überraschung und vor allem die Freude über die Schätzung ist den beiden deutlich anzumerken, besonders Ernst, der am Expertentisch sichtlich gerührt wirkte und sich eine Freudenträne zu verkneifen schien.

Im Händlerraum sorgte die Chopard-Uhr sofort für Interesse. Zugleich machten die Händler jedoch deutlich, dass Uhren dieser Art im Weiterverkauf kein Selbstläufer sind. Trotzdem entwickelte sich eine spannende Verhandlung, in der sich Julian Schmitz-Avila (39) mit einem Gebot von 4.150 Euro durchsetzte. Für Simone und Ernst war das ein Triumph: Sie nahmen den Deal glücklich an und erklärten anschließend, dass sie mit einer so hohen Summe nie gerechnet hätten. Somit war der Verkauf ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

Alle weiteren Raritäten vom 22. April 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:

Butterfass von Miele: Marius aus Delbrück brachte ein historisches Butterfass von Miele aus der Zeit um 1910 bis 1920 mit ins Pulheimer Walzwerk. Das auf dem Flohmarkt entdeckte Stück ist heute wegen fehlender Teile vor allem ein dekoratives Sammlerobjekt. Experte Detlev Kümmel () bewertete das Butterfass mit 50 bis 100 Euro.

Künstlerteller-Set von Rosenthal: Kornelia aus Köln präsentierte bei „Bares für Rares“ drei limitierte Rosenthal-Künstlerteller aus dem Erbe ihres Onkels. Die Teller aus den Jahren 1984 bis 1986 waren gut erhalten und sogar noch in der Originalverpackung. Experte Colmar Schulte-Goltz (52) schätzte das Set auf 240 bis 300 Euro.

Schmuckbrosche mit Miniaturgemälde: Annette aus Eilte brachte eine Brosche aus Familienbesitz mit, die ein fein gearbeitetes Miniaturporträt zeigt. Das Schmuckstück aus dem späten 19. Jahrhundert wurde von Expertin Wendela Horz auf 450 bis 500 Euro geschätzt.

Reservistenkrug und Feldflasche: Michael und Stefan aus Gummersbach stellten einen Reservistenkrug und eine passende Feldflasche ihres Urgroßvaters vor. Trotz kleinerer Schäden kam die Expertise auf einen Wert von 450 bis 550 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.