17.48 Uhr: Backhaus sagt, man habe beschlossen, das ursprüngliche Konzept mit Luftkissen und Schleppern nicht weiterzuverfolgen. Der Wal sei „ein lebender Organismus und er hat gezeigt, dass er schwimmen will“, so Backhaus. Die Initiative müsse nun „ein neues Konzept oder die Weiterentwicklung des Konzepts“ vorlegen. Diese arbeite gerade daran. Gegen 17.55 Uhr ist die Pressekonferenz beendet.

Livestream | Rettung im Livestream: Timmy atmet schwer

Video lädtPlayer wird geladenQuelle: News5

17.35 Uhr: Mehrfach sind während der Pressekonferenz Martinshörner, offenbar von Rettungswagen, zu hören. Backhaus: „Kann mal einer nachsehen, ob alles in Ordnung ist?“ Er sei ohnehin „emotional aufgeladen“.

17.33 Uhr: Minister Backhaus will Timmy ein Denkmal setzen. Er denke etwa an eine Bronzefigur, die den Wal zeige. Der Fall des gestrandeten Buckelwals werde in die Geschichtsbücher eingehen.

17.29 Uhr: Backhaus äußert sich zu der im Koma liegenden Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert. „Mir ist zum Heulen zumute. Die hat sich hier den Arsch aufgerissen. Wenn die DLRG nicht da gewesen wäre, hätte sie es nicht geschafft. Ich bete, dass sie es schafft.“ Bahr-van Gemmert war am Montagnachmittag per Helikopter in eine Klinik geflogen worden. Der medizinische Notfall hatte nicht direkt etwas mit der Walrettung zu tun.

17.12 Uhr: Laut Backhaus gibt es zwei Handlungsoptionen: Dem Rat der Wissenschaft folgen, ihn in Ruhe sterben lassen. Oder aber ihn so zu mobilisieren, dass er sich selbst retten könne. Der Rettungsversuch sei einmalig. „Dass mir das in meiner Karriere noch zuteilwird, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte Backhaus. Der Wal habe inzwischen eine Symbolkraft für Europa und die ganze Welt erreicht. „Ich begleite den Wal bis zum Ende – lebend oder tot.“

17.03 Uhr: Die Internationale Walfangkommission bittet laut Backhaus um eine Prüfung, ob die Maßnahmen der Initiative sinnvoll sind. Der Wunsch werde an die Initiative weitergegeben. Backhaus kündigte in dem Zusammenhang eine weitere Pressemitteilung an.