Über 30 Millionen Mal wurde die Videospielvorlage bis dato verkauft. Kein Wunder, dass A24 große Hoffnungen in die Verfilmung von Elden Ring setzt. Vor zwei Jahren wurde die Adaption des actiongeladenen Fantasy-Abenteuers angekündigt. Jetzt beginnen die Dreharbeiten – und verschlingen ein riesiges Budget.
Neuer Fantasy-Blockbuster: Elden Ring ist das größte Filmprojekt in der Geschichte von A24
Wie aus einem Bericht des Hollywood Reporters hervorgeht, lässt sich A24 die Elden Ring-Verfilmung „weit über 100 Millionen US-Dollar“ kosten. Geplant sind 100 Drehtage, u.a. in England, Schottland und Island. Der von Alex Garland inszenierte Film markiert somit das größte Projekt des US-amerikanischen Indie-Studios.
Im Vergleich zu anderen Fantasy-Blockbuster, die in ihrer Produktion problemlos auch über 200 Millionen US-Dollar schießen können, mag die Summe von Elden Ring nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Im A24-Kontext bricht sie aber jeglichen Rekord. Meistens gibt das Studio nicht mehr als 20 Millionen US-Dollar für seine Filme aus.
Seit einiger Zeit tastet sich A24 jedoch ins Blockbuster-Territorium vor, angefangen mit dem ebenfalls von Garland in die Wege geleiteten Civil War, der für 50 Millionen US-Dollar produziert wurde. Am Ende kam der Film auf ein Einspielergebnis von 127 Millionen US-Dollar und ebnete weiteren aufwendigen Projekten den Weg.
Mehr Film-News von uns: Abonniere Moviepilot bei Google , wo wir über 3 Millionen Fans täglich mit Nachrichten, Empfehlungen und Hot Takes versorgenDas Budget von Elden Ring übertrifft sogar The Smashing Machine und Marty Surpreme
Dwayne Johnsons Sportdrama The Smashing Machine bewegte sich auf einem ähnlichen Preisspektrum wie Civil War und soll – je nach Quelle – zwischen 50 und 70 Millionen US-Dollar gekostet haben. Noch teurer war nur Marty Supreme mit Timothée Chalamet in der Hauptrolle, der zwischen 70 und 90 Millionen US-Dollar schwankt.
Während The Smashing Machine mit einem Einspiel von 21 Millionen US-Dollar floppte, brachte es Marty Supreme auf 180 Millionen – und neun Oscar-Nominierungen. Bei Elden Ring wird A24 allerdings nicht nur auf die Prestige in der Award-Season schielen. Der Film kann sich ein Scheitern an den Kinokassen nicht leisten.
Die Faustregel besagt, dass ein Hollywood-Blockbuster das Zwei- bis Dreifache seiner Produktionskosten einspielen muss, um als Erfolg zu gelten. Grund dafür sind zusätzliche Kosten, die ins Marketing fließen, sowie die geteilten Einnahmen mit den Kinos. Elden Ring müsste somit zum erfolgreichsten Film in der A24-Geschichte werden.
Die bisher erfolgreichsten A24-Filme:
Elden Ring ist zwar nicht der einzige Blockbuster, der sich aktuell bei A24 in Arbeit befindet. Verfilmt werden soll etwa auch das gefeierte Videospiel Death Stranding von Hideo Kojima. Die Box-Office-Performance von Garlands neuem Film dürfte aber definitiv einer jener Weichenstellmomente für die Geschichte des Studios sein.
Wann startet Elden Ring im Kino?
Elden Ring startet am 3. März 2028 in den USA im Kino. Wann der Film hierzulande erscheint, steht noch nicht fest, da A24 nicht den internationalen Vertrieb seiner Filme übernimmt. Marty Supreme wurde zum Beispiel von Tobis in die deutschen Kinos gebracht, während aktuell bei The Drama das Logo von Leonine auftaucht.