In der Europäischen Union wurden im ersten Quartal des Jahres deutlich mehr Elektroautos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis März wurden nach Angaben des Herstellerverbandes ACEA 547.000 Neuwagen mit
Batterieantrieb registriert, ein Drittel mehr als im ersten Quartal 2025.
Die Nachfrage nach E-Autos sei durch Steuervergünstigungen und Förderprogramme angekurbelt worden, teilte ACEA mit. Der Marktanteil von Elektroautos verbesserte sich um vier
Prozentpunkte auf 19,4 Prozent.
Nach einer Übersicht von ACEA bieten alle EU-Staaten Anreize
zum Umstieg auf Elektroautos. Steuerliche Vorteile für
Dienstwagen gibt es in 18 Mitgliedstaaten, eine Kaufförderung in
21 Ländern. In der Regel wird die Anschaffung reiner E-Autos und Plug-in-Hybrid-Modellen gefördert, fünf Länder tun auch
etwas für Neuwagen mit nicht extern aufladbarem Hybridantrieb.
Die Ladeinfrastruktur unterstützen 14 der 27 EU-Mitglieder.
Bis zu 6.000 Euro Prämie in Deutschland
In Deutschland hat der Bundestag kürzlich eine neue Prämie für den Kauf von Elektroautos beschlossen. Damit können Verbraucherinnen und Verbraucher, je nach Einkommen und Modell, zwischen 1.500 und 6.000 Euro beim Kauf eines E-Autos bekommen. Die Prämie soll rückwirkend zum Jahresbeginn
gelten, die Beantragung soll von Mai an über eine neue Internetplattform
möglich sein. Auch Plug-in-Hybride werden gefördert. Die Prämie ist sozial gestaffelt und gilt bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 80.000 Euro.
Beliebteste Antriebsart in der EU mit einem Anteil von 39 Prozent sind
Pkw mit Hybridmotoren. Sie legten im ersten Quartal um 13
Prozent auf gut eine Million Fahrzeuge zu. Da die Nachfrage nach
Autos mit Benzin- oder Dieselmotor um 18 und 15 Prozent sank,
verzeichnete der Gesamtmarkt in den ersten drei Monaten vier
Prozent Wachstum auf 2,8 Millionen Wagen.
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