Die
Graz 99ers haben
Vereinsgeschichte geschrieben:
Mit einem klaren 6:2-Sieg gegen den
HC Pustertal
in
Bruneck sicherten sie sich erstmals den Meistertitel in der ICE
Hockey League. Besonders beeindruckend: Das Team blieb in den
gesamten Play-offs ungeschlagen und gewann alle zwölf Spiele – eine
Seltenheit in der Liga.

Emotionen pur nach dem
Schlusssirene 

Nach dem entscheidenden Sieg brachen alle Dämme. Kapitän

Korbinian Holzer
zeigte sich überwältigt und sprach von unglaublichem Stolz auf
Mannschaft und Umfeld. Auch Routinier Manuel Ganahl hob gegenüber
der „Kleinen
Zeitung
“ die mannschaftliche Geschlossenheit
hervor: „Pustertal hat eine brutale Saison gespielt und war
verdient im Finale, aber am Ende des Tages sind wir eine brutale
Truppe. Wir sind immer besser geworden und sind brutal
marschiert.“

Michael Schiechl fand besonders deutliche Worte: „Wir sind in den
letzten Jahren durch viel Scheiße gegangen, haben in Graz alles
erlebt. Jetzt haben wir die Früchte geerntet. Ich hätte mir nie
erträumen lassen, dass wir mit Graz einen Titel holen.“

Der lange Weg zum Titel

General Manager Bernd Vollmann sprach von Genugtuung nach
jahrelangem Kampf seit 2012. Trainer
Dan Lacroix, sonst
eher zurückhaltend, zeigte sich sichtlich emotional und hob die
historische Leistung hervor, eine komplette Play-off-Serie ohne
Niederlage zu absolvieren – ein Kunststück, das zuvor nur zwei
Teams in der Liga gelungen war.

Sportdirektor
Philipp Pinter
erinnerte daran, dass die Mannschaft noch vor zwei Jahren
Tabellenletzter war. Der rasante Aufstieg zum Meistertitel sei
daher umso beeindruckender.

Schlüsselspieler und besondere
Geschichten

Auch abseits der Stars gab es bewegende Geschichten: Torhüter Nico
Wieser, ursprünglich als Ersatz eingeplant, überzeugte mit starken
Leistungen im Finale. Seine Teamkollegen würdigten besonders seine
mentale Stärke. Ebenso wurde der Titel für Kapitän Holzer zum
emotionalen Höhepunkt seiner Karriere.

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