Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath, sieht in der Entscheidung einen “wichtigen Schritt”. Erinnerung müsse im öffentlichen Raum sichtbar sein und dürfe nicht anonym bleiben. “Sie muss die Verfolgung und Ermordung der Volksgruppe der Roma klar benennen und auch Österreichs Verantwortung offen ansprechen”, betonte der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats. Die Gedenkstätte soll sich an die gesamte Gesellschaft richten, zum Innehalten anregen, historisches Wissen fördern und deutlich machen, “dass Antiziganismus bis heute fortbesteht und ihm entschieden entgegengetreten werden muss”.