Imst – Gut 1,5 Kilometer und mehr als 250 Höhenmeter zieht sich die Rosengartenschlucht von der Imster Innenstadt bei der Johanneskirche hinauf nach Hoch-Imst. Entlang des Schinderbachs führen die Steige und Holzbrücken. Sie ist nicht nur bei Touristen beliebt, sondern generell ein begehrtes Naherholungsgebiet. Seit Donnerstag ist das Naturjuwel wieder geöffnet.

An warmen Tagen bietet das Naturjuwel Erfrischung.

© Imst Tourismus/Rudi Wyhlidal

Die alljährlichen Felsräumarbeiten in der Schlucht hatten bereits im März begonnen. Nach Ostern begann der Imster Bauhof mit den Instandhaltungsarbeiten. „Zwölf Tage waren drei Arbeiter damit beschäftigt“, erklärt Bauhof-Leiter Roland Thurner. Rund 300 Arbeitsstunden wurden aufgewendet. „Diesmal war es etwas umfangreicher. Gut 60 Meter an neuen Holzplanken mussten verlegt werden“, schildert Thurner. Und einige Kubikmeter Geröll wurden entfernt.

Die Blaue Grotte kurz vor dem Ziel in Hoch-Imst ist auch eine Zeugin des alten Bergbaus rund um Imst.

© Alexander Paschinger

Dankbar ist man seitens des Imst-Tourismus. TVB-Geschäftsführer Reinhold Werth zählt die Rosengartenschlucht neben der Area 47 und dem Alpine Coaster in Hoch-Imst zu den wichtigsten Attraktionen des Verbandsgebiets. „Sie wird nicht nur von unseren Gästen genutzt, sondern ist auch für Einheimische aus der weiteren Umgebung ein beliebtes Ausflugsziel.“ Im Vorjahr ließen sich übrigens exakt 118.410 Personen von dem Schluchtenweg faszinieren. Warum man das so genau weiß? Es gibt Zählstellen.