Nachdem bereits in der Nachbargemeinde Pottendorf Fälle von Grabschändungen publik wurden und man gesehen hat, was diesbezüglich in der näheren Umgebung passiert, ist auch die Stadtgemeinde Ebenfurth hellhörig geworden und hat sich die Situation genauer angesehen: „Dabei haben wir bemerkt, dass acht Gräber aufgebrochen wurden. Das ist der aktuelle Stand, die Besitzer wurden verständigt“, so Rosenmaier zur NÖN am Freitagmorgen, „wir gehen aber davon aus, dass im Endeffekt noch weit mehr Gräber betroffen sind!“
Wie auch in den anderen Fällen, haben die bis dato unbekannten Täter Grabplatten verrückt und bei den Leichen manipuliert. Man geht davon aus, dass sie es auf Goldzähne abgesehen haben. Für Rosenmaier eines der schlimmsten Delikte überhaupt: „Es ist schon schlimm genug, wenn auf einem Friedhof Kerzen oder Blumen gestohlen werden, aber hier wurde eine Dimension erreicht, die nicht mehr zu übertreffen ist.“
Er geht davon aus, dass die Täter aufgrund der intensiven Ermittlungen bald geschnappt werden und fordert härteste Konsequenzen: „Das ist das Letztklassigste, was es gibt. Für solche Sachen gehört ein eigenes Gesetz gemacht, das den Tätern lebenslang gibt. Und in Haft dürften sie nur Wasser und Essen bekommen, das ihnen Kraft zum Arbeiten gibt“, fordert Rosenmaier, der, wie er sagt, „brennheiß“ ist, harte Bestrafungen.
In Ebenfurth gibt es bis dato keine konkreten Hinweise zu den Friedhofsschändern. Sollte jemand verdächtige Beobachtungen gemacht haben, soll er diese bei der Polizei oder im Rathaus melden.

Neuer Fall in Pottendorf

Ermittlung

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