Nach sechs Spieltagen in der Meistergruppe der Bundesliga-Saison 2025/26 ist der SK Puntigamer Sturm Graz weiterhin ungeschlagen und auf dem Tabellenthron. Auch in der 29. Runde absolviert der Titelverteidiger das Top-Spiel und empfängt am Sonntag (17 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) in Graz-Liebenau den Tabellensechsten FK Austria Wien. Gegen den die Steirer, deren Vorsprung auf den Zweiten FC Red Bull Salzburg nurmehr ein Punkt beträgt, zwar zum Finalrunden-Start einen 5:2-Kantersieg in Wien-Favoriten feierten, zuvor jedoch im Grunddurchgang zwei Niederlagen kassierten (0:1 daheim, 1:3 auswärts.

„Trotz des deutlichen Ergebnisses von damals gibt es einige Punkte, in denen wir uns mit Blickrichtung Sonntag deutlich verbessern müssen“

Fabio Ingolitsch, Cheftrainer des SK Sturm, meint vor dem Heimduell mit den Veilchen:

„Die beiden sehr intensiven und mental wie körperlich fordernden Spiele gegen den LASK sind analysiert und abgehakt, unser voller Fokus gilt der Partie am Sonntag gegen die Wiener Austria. Die Partie in Wien zum Auftakt der Meistergruppe hat uns enorm viele Aufschlüsse gegeben. Trotz des deutlichen Ergebnisses von damals gibt es einige Punkte, in denen wir uns mit Blickrichtung Sonntag deutlich verbessern müssen, um ein zweites Mal gegen die Austria als Sieger vom Platz zu gehen.

Wir freuen uns, nach den beiden Unentschieden weiterhin ungeschlagen in der Meistergruppe zu sein – wollen am Sonntag aber ganz klar auf Offensive setzen und voll auf Sieg spielen. Mit unseren großartigen Fans im Rücken in einem ein weiteres Mal ausverkauften Stadion werden wir absolut alles am Platz lassen, um das Ziel – drei Punkte zu holen – in die Tat umzusetzen.“

Ingolitsch zur Personalsituation:

„Mittlerweile muss man festhalten, dass uns mit den Langzeitverletzten Lavalee, Grgic, Beganovic und Rozga, dem weiterhin angeschlagenen Mitchell sowie Arjan Malic, der sich gegen den LASK eine Blessur zugezogen hat, eine halbe Startelf an für uns enorm wichtigen Spielern in den Planungen fehlt. Wir suchen aber keine Ausreden, haben weiterhin viel Qualität zur Verfügung und werden am Sonntag eine schlagkräftige Truppe am Feld haben, die unbedingt gewinnen will.“

„Wir haben es nach wie vor in der eigenen Hand, den Traum vom Meistertitel zu erreichen“

Jacob Peter Hödl, der nach Gelbsperre zurückkehrt, meint:

„Wir haben es nach wie vor in der eigenen Hand, den Traum vom Meistertitel zu erreichen, dafür müssen wir am Sonntag aber drei Punkte holen. Ich erwarte mir ein richtig schweres Spiel gegen die Austria, eine zweikampfbetonte Partie, in der wir richtig aggressiv auftreten müssen und in der es wichtig sein wird, die Duelle zu gewinnen und die hohen Bälle der Austria gut zu verteidigen.

Wir haben versucht, nach der englischen Woche optimal zu regenerieren, haben gut trainiert, werden fit und spritzig in die Partie am Sonntag gehen und alles dafür geben, sie zu gewinnen.“

Weitere Infos:

Als Schiedsrichter der Partie wird der Oberösterreicher Stefan Ebner fungieren.

Der SK Puntigamer Sturm Graz beendete mit dem 5:2 in der 23. Runde eine Serie in der ADMIRAL Bundesliga von sieben sieglosen Spielen in Folge gegen den FK Austria Wien – nun könnten die Grazer erstmals seit Oktober 2022 bis Juli 2023 wieder zwei BL-Spiele in Folge gegen den FAK gewinnen (damals sogar 5).

Der SK Puntigamer Sturm Graz ist in der ADMIRAL Bundesliga seit neun Spielen ungeschlagen (4S 5U) – erstmals so lange in dieser BL-Saison und aktuell am längsten von allen 12 Teams. Zugleich ist Sturm aber auch seit drei BL-Spielen sieglos (3U) – erstmals so lange seit Oktober/November 2025 (damals 4).

Der SK Puntigamer Sturm Graz verlor in der ADMIRAL Bundesliga keines seiner letzten sieben Heimspiele (4S 3U), nachdem die Grazer von den ersten sieben Heimspielen dieser BL-Saison noch fünf verloren hatten (1S 1U). Gegen Wiener Klubs verloren die Grazer jedoch ihre letzten drei Heimspiele allesamt und erzielten dabei nur ein Tor.

Der FK Austria Wien traf in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga bereits 19-mal nach Standardsituationen – geteilter Ligahöchstwert zusammen mit der SV Oberbank Ried – auf der anderen Seite kassierte der SK Puntigamer Sturm Graz nur acht Gegentore nach Standards – geteilter Ligabestwert zusammen mit dem SK Rapid.

Sturms Otar Kiteishvili erzielte zuletzt sein 14. Tor in dieser Saison in der ADMIRAL Bundesliga – ausgebauter persönlicher Rekord. Sieben Tore erzielte er per Elfmeter – mehr gelangen seit det. Datenerfassung (2013/14) nur Dominik Fitz vergangene Saison (8). Im letzten BL-Spiel gegen den FK Austria Wien erzielte der Georgier beim 5:2 einen Doppelpack.

Siehe auch:

Baumis Bundesliga-Expertentipp für Runde 29: Kein Heimdreier, drei Remis, drei Auswärtssiege

Fotocredit: Gepa-Admiral/Franz Plechinger und Martin Gaisbauer