Nach den beiden 1:3-Niederlagen gegen den FC Red Bull Salzburg am Sonntag und Mittwoch reist der auf Rang sechs abgefallene FK Austria Wien am Wochenende nach Graz, um im Topspiel der 29. Runde (Sonntag, 17 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) der Bundesliga-Saison 2025/26 auswärts gegen den Tabellenführer SK Puntigamer Sturm Graz wieder anzuschreiben. FAK-Cheftrainer Stephan Helm gibt im Vorfeld der Partie gegen die Steirer einen Ausblick.

„Wir müssen der Realität ins Auge schauen“
„Wir müssen der Realität ins Auge schauen und anerkennen, dass wir in der Meistergruppe nur punkten können, wenn wir als Kollektiv auf Top-Niveau funktionieren – wenn uns das nicht über 90 Minuten gelingt, dann reicht es einfach nicht, um Punkte mitzunehmen. Es ist unser Ansporn, dass uns das am Sonntag gelingt“, meint der 43-jährige FAK-Cheftrainer.
In beiden Duellen mit Salzburg kassierte die Austria frühe Gegentore und lag jeweils nach nicht einmal einer halben Stunde bereits mit 0:2 zurück: „Es ist ganz klar, dass wir in diesen Spielen länger die Null halten müssen, damit wir anschreiben können: das ist deshalb auch unsere Devise gegen Sturm. Wir haben aus den beiden Spielen gegen Salzburg auch die Erkenntnis gewonnen, dass wir über weite Strecken Paroli bieten können und in jedem Spiel für ein Tor gut sind“, schildert Stephan Helm.
„Haben uns in dieser Saison gegen Sturm immer gut präsentiert und das Heimspiel zum Auftakt der Meistergruppe unglücklich aus der Hand gegeben“
Sturm Graz ist als einziges Team noch ungeschlagen in der Meistergruppe und steht nach den beiden Unentschieden im Spitzenspiel gegen den LASK weiterhin auf Platz eins. Die Veilchen konnten in dieser Saison zwei der bisherigen drei Saisonduelle mit Sturm für sich entscheiden. Auch bei der 2:5-Niederlage zum Auftakt der Meistergruppe in Wien-Favoriten hätte die Austria zur Pause aufgrund des klaren Chancenplus in Führung liegen können:
„Fakt ist, dass wir uns in dieser Saison gegen Sturm immer gut präsentiert und das Heimspiel zum Auftakt der Meistergruppe unglücklich aus der Hand gegeben haben. Wir müssen uns in Graz auf viele Eins gegen Eins Duelle und den Kampf um zweite Bälle einstellen“, erklärt der Austria-Trainer.
Einsatz von Schlüsselspielern Barry & Eggestein weiter fraglich
Johannes Eggestein und Abu Barry sind weiterhin fraglich. Bei beiden Leistungsträgern besteht die Hoffnung, dass sie in den Kader zurückkehren können.
Nach dem Abschlusstraining am Samstagnachmittag wird die Entscheidung getroffen, ob sie in den Mannschaftsbus in Richtung Graz einsteigen werden.
Siehe auch:
SK Sturm Graz geht „fit und spritzig“ in Heimpartie gegen Austria Wien
Baumis Bundesliga-Expertentipp für Runde 29: Kein Heimdreier, drei Remis, drei Auswärtssiege
Fotocredit: Josef Parak