Der Glanz beim Cupsieger ist längst verblasst, ums nackte Überleben geht es gegen den GAK, der vier Zähler Vorsprung auf den WAC aufweist. Der vor zweieinhalb Wochen verpflichtete Silberberger sprach von der schwierigsten Herausforderung seiner Karriere, „weil ich habe noch nie Feuerwehrmann gespielt. Eigentlich bin ich ein Langzeittrainer. Es ist weiter auseinandergedriftet, als ich es mir gedacht habe“.
Die Folge: Es brennt sportlich lichterloh, der Coach vermisst den Zusammenhalt. „Wenn du kein Team bist, dann schaut es so aus, wie es aktuell bei uns ausschaut. Da ist extrem viel zu tun.“
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Für Silberberger ist die größte Baustelle, „zu vereinen, dass jeder für jeden durchs Feuer geht und jeder endlich erkennt, welche Art Fußball in der Qualirunde gespielt wird“. Hinzu kommt die schwache Ausbeute aus Standardsituationen, auf die im Training derzeit das Hauptaugenmerk liegt. „Wenn du die Streuung einer Schrotflinte hast, dann tust du dir schwer. Und die haben wir aktuell, so ehrlich muss man sein. Wir haben viel zu wenig Ertrag“, sagte der 52-Jährige. Der letzte Ligasieg des WAC datiert vom 7. Dezember, in den zwölf Spielen danach wurden magere fünf Punkte geholt.
Anders ist die Situation beim GAK, der sich seit der Punkteteilung solide präsentiert. Allerdings haben die Grazer seit drei Runden nicht mehr gewonnen und wollen nun beim waidwunden WAC reüssieren. „Mit einem Sieg können wir einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und ihn kommende Woche vor den eigenen Fans fixieren“, meinte Sportdirektor Tino Wawra. Coach Ferdinand Feldhofer hofft indes, dass Flügelspieler Jacob Italiano (Wade) rechtzeitig fit wird.
(APA) / Bild: GEPA
