Die vergangenen beiden Jahre im Weltcup waren für Livio Simonet eine harte Prüfung. Nach einem 27. Platz beim Auftakt in Sölden 2024 nahm der Schweizer zehnmal vergeblich Anlauf, Punkte einzufahren. Entweder schied er im ersten Durchgang aus, oder er verpasste die Quali für den zweiten Lauf.
Dabei schien im März 2022 der Stern des 27-Jährigen beim Weltcupfinale in Courchevel aufzugehen. Mit dem Schweizer Team gewann der Technik-Spezialist den Mannschaftsbewerb. Ein Jahr später folgte in derselben Disziplin mit Rang zwei der zweite Stockerlplatz seiner Karriere.
„Für mich ist die Zeit gekommen“, schrieb der Eidgenosse auf Instagram und gab seinen Abschied vom Skisport bekannt. „Ich hatte das Privileg, um die Welt zu reisen und mit meinen Kumpels auf höchstem Niveau zu konkurrieren. In jahrelangem Scheitern, Schmerzen und harten Zeiten hatte ich das Glück, einige Erfolge zu feiern, stand zweimal auf dem Weltcup-Podest und sammelte ein paar hart verdiente Punkte.“
Nun werde er erst einmal sein Privatleben genießen: „Von jetzt an freue ich mich auf eine Zukunft, in der ich mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen und all die Dinge tun kann, für die ich bis jetzt keine Zeit hatte“, verriet Simonet und beendete sein Posting mit: „Over and out!“ (TT.com)