Durch den vierten Dreier im vierten Heimspiel in der Qualigruppe der Bundesliga-Saison 2025/26 hat es der FC Blau-Weiß Linz in den verbleibenden drei Partien in eigener Hand, um in seine vierte Spielzeit in Folge im Oberhaus zu gehen. Jetzt steht allerdings erstmal das Auswärts-Doppel beim OÖ-Rivalen SV Oberbank Ried und der WSG Tirol an, ehe in der finalen Runde 32 gegen den GAK 1902 das letzte Spiel im Hofmann Person Stadion folgt. Nach dem verdienten 3:0-Heimsieg über den SCR Altach äußerte sich bei Sky Blau-Weiß-Geschäftsführer Christoph Peschek über Trainer Michael Köllner und ein eventuelles Abstiegs-Szenario.

Christoph (Peschek, l.) und Christoph (Schösswendter, r.) mit Michael Köllner kurz vor Weihnachten bei der Präsentation des neuen Cheftrainers vom FC Blau-Weiß Linz. Das Vertrauen des Geschäftsführers und Sportdirektors in den 56-jährigen Bayer ist bisher gerechtfertigt. Mit dem 3:0-Heimsieg über den WAC am Dienstag wurde erstmals unter seiner Regie die Rote Laterne abgegeben. Mit dem gleichen Resultat über den SCR Altach legten die Linzer nur drei Tage später nach und liegen derzeit vier Punkte vor dem letzten Tabellenplatz. Wobei die Wolfsberger am Samstag die Chance haben, um mit einem Heimsieg gegen den GAK 1902 wieder bis auf einen Zähler Rückstand ranzukommen.
„In Summe ist er ein Top-Trainer, ein Top-Mensch, und er hat auch einen guten Schmäh“
Christoph Peschek (Geschäftsführer FC Blau-Weiß Linz) über…
…Trainer Michael Köllner:
„Er verfügt über sehr viel Erfahrung, aber auch Kompetenz. Er schafft diesen Spagat zwischen Lob und Tadel wunderbar, ist auch sehr klar in dem, was er sich erwartet, was er von den Spielern einfordert. Er schafft es, Ruhe auszustrahlen, aber auch Überzeugung. Das ist gerade in einer Phase, in der wir uns befinden, sehr wichtig.
In Summe ist er ein Top-Trainer, ein Top-Mensch, und er hat auch einen guten Schmäh. Das ist auch wichtig. Wir haben alle 14 Tage einen ‚jour fixe‘ – der Sportdirektor, Trainer und ich. Da ist immer ein Anderer dran zu zahlen. Ich habe schon gesagt, dass wir nächstes Mal zur Tankstelle gehen, weil da bin wieder ich dran. Da tauschen wir uns aus und reden über alles.“
„Würde dieses ‚Worst-Case-Szenario‘ eintreten, dann…“
…das Szenario im Falle eines Abstiegs:
„Unser klarer Fokus ist es natürlich, den Klassenerhalt zu schaffen. Das ist auch unser Ziel, gar keine Frage. Dennoch gebietet es die Verantwortung des Geschäftsführers, sich mit diesem ‚Worst-Case-Szenario‘ auseinanderzusetzen. Beim Cheftrainer ist die Situation im Vertrag sehr klar.
Im Falle des Klassenerhalts verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr. Das ist ja auch gut so. Würde dieses ‚Worst-Case-Szenario‘ eintreten, würden wir wie immer freundschaftlich und wertschätzend miteinander sprechen und ich kann mir das sehr gut vorstellen.“
Siehe auch:
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Fotocredit: FC Blau-Weiß Linz