Nach vier Remis en suite in der 2. Liga-Saison 2025/26 und dem bereits gesicherten Klassenerhalt peilte Aufsteiger SV Austria Salzburg vor heimischer Kulisse in seiner vorletzten Heimpartie, bevor es für die Violetten vorzeitig in den Sommerurlaub geht (das letzte Match Mitte Mai vs. SV Stripfing findet ja nicht statt), den ersten Dreier seit einem Monat an. In der einzigen Samstagpartie der 27. Runde hatte das Schaider-Team gegen den KSV 1919, der vor dem heutigen Duell fünf Punkte hinter den Mozarstädtern lag, eine Rechnung aus der 1:4-Hinspielniederlage offen. Doch die Revanche gelang mit 1:0. Goldtorschütze: Paul Lipczinski.

Auch im zweiten Heimspiel in Folge blieb Austria Salzburg-Schlussmann Simon Nesler-Täubl, der eine starke Partie lieferte, ohne Gegentor. Und die Violetten sind mit dem 1:0-Erfolg über den KSV 1919 nunmehr bereits seit über einem Monat ungeschlagen, feierten nach vier Remis dabei endlich auch mal wieder einen vollen Erfolg.
Paul Lipczinki mit Goldtor vor der Pause
Die Begegnung begann mit einem vielversprechenden Start für die Hausherren. Bereits in der 22. Minute konnte Austria Salzburg durch einen Freistoß in Führung gehen. Der Ball wurde mehrfach kurz abgespielt, bis Christoph Gruber den perfekten Pass auf Paul Lipczinski spielte, der die Chance nutzte und den Ball unhaltbar im Netz versenkte. Nach der langen Leidenszeit wegen Verletzung im Frühjahr, traf der gebürtige Welser damit erstmals in 2026, sein fünftes Saisontor insgesamt.
Die frühe Führung gab den Violetten die nötige Sicherheit und ließ sie den Vorsprung in die Halbzeitpause mitnehmen. Wobei sich die Kapfenberger keineswegs eingeschüchtert zeigten und sofort versuchten, um den Ausgleich zu erzielen. Ein vielversprechender Angriff über die linke Seite endete jedoch ohne Erfolg, als der Ball ins Seitenout ging.
Weitere Chancen ergaben sich durch Freistöße und Eckbälle, doch die Salzburger Abwehr um den zuverlässigen Rückhalt Simon Nesler-Täubl hielt stand und sollte auch im zweiten Heimspiel in Folge ohne Gegentor bleiben. Kurz vor der Halbzeit hätte der gastgebende Aufsteiger beinahe auf 2:0 erhöht, doch der doppelte Abschluss von Lipczinski wurde von KSV-Keeper Vinko Colic pariert.
Spannung bis zur letzten Minute
Die zweite Halbzeit gestaltete sich als intensives Duell, in dem beide Teams die Offensive suchten. Die Steirer versuchten mehrmals durch schnelle Angriffe und Standardsituationen zum Ausgleich zu kommen. In der 60. Minute hatten sie die große Gelegenheit, als Abwehrspieler N’Zi den Ball stark in die Mitte legte, doch Luca Hasslers Abschluss wurde von Salzburgs Schlussmann Simon Nesler-Täubl glänzend pariert.
In der Schlussphase wurde das Spiel noch einmal dramatisch. Die Kapfenberger warfen alles nach vorne und kamen zu mehreren Chancen, darunter ein gefährlicher Kopfball von Marinovic in der 94. Minute, der jedoch nicht wuchtig genug war, um den Salzburger Torhüter zu überwinden. Auch ein verpasster Großchancen-Ausgleich durch Delik nach einem Eckball in der 90. Minute unterstrich die Dominanz der Kapfenberger in der Schlussphase.
Austria Salzburg hingegen hätte in der Nachspielzeit beinahe das 2:0 erzielt, doch sowohl Denizcan Cosgun als auch Florian Rieder scheiterten knapp. Am Ende blieb es bei dem knappen 1:0, wodurch das Schaider-Team Rang neun festigt. Nächsten Samstag, den 2. Mai, geht es für die Mozartstädter wieder gegen ein steirisches Team, auswärts gegen den SK Sturm Graz II
Die Gäste aus Kapfenberg, die durch die gestrige Niederlage von SW Bregenz den Klassenerhalt bereits vor der Partie sicher hatten, boten im Max-Aicher-Stadion trotz der Niederlage eine solide Leistung. Nächsten Samstag geht es für den Tabellen-13. gegen den nächsten Salzburger Klub, zuhause im „Falken-Horst“ gegen den derzeit formstarken FC Liefering
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Fotocredit: Josef Parak