Lebenszeichen aus dem Lavanttal! Im vierten Silberberger-Spiel traf der Wolfsberger AC erstmals ins Schwarze und meldete sich im Rennen um den Ligaverbleib in der Bundesliga damit kräftig retour. Der 1:0-Heimerfolg gegen den GAK 1902 war der erste Dreier im Jahr 2026. Auf einen Nichtabstiegsplatz fehlt drei Runden vor Schluss nur ein Zähler. Nachfolgend Wortspenden der Wölfe!

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Pink (l.) besorgte mit der Schulter das Goldtor.

„…18 Tage ist zu kurz“

Thomas Silberberger (Trainer RZ Pellets WAC):

…über die Kritik von Präsident Riegler am Teamgefüge des WAC: „Ich sage immer so: Die größten Fehler macht man im absoluten Erfolg und da war ich noch nicht dabei. Und von dem her kann ich dieser Aussage vom Präsidenten nicht widersprechen, da werde ich auch nicht widersprechen. Und wie gesagt: 18 Tage ist zu kurz, dass ich einen überragenden Teamspirit entwickle, ich probiere alles.“

…über die Chanceneffizienz seiner Mannschaft: „Wo ich immer sage: Es gibt auf jeder Seite drei, vier wichtige Momente und ein einziger war heute für uns ausschlaggebend.“

…über die Bedeutung des Sieges für die Mentalität der Mannschaft: „Seit 7. Dezember hecheln wir dem Ganzen hinterher und Woche für Woche, wo was nicht klappt, wo der Dreier nicht klappt, wird das Selbstvertrauen weniger. Ich glaube schon, dass uns das auch einen richtig guten Push geben kann.“

„…nicht mehr viel Leben“

Simon Piesinger (Defensivspieler RZ Pellets WAC):

…über die Bedeutung des Sieges für die Mentalität der Mannschaft: „Wer am Dienstag bei uns in der Kabine war, der hat gemerkt, da war nicht mehr viel Leben in der Kabine. Wir haben gewusst, wir können da nur selber rauskommen mit einem Fight. Wir haben den Fight heute angenommen und haben dann zum Schluss zum Glück das Siegestor noch gemacht.“

„…alle miteinander“

Markus Pink (Goldtorschütze RZ Pellets WAC):

…über die Leistung seiner Mannschaft: „Wie die Jungs heute marschiert sind von Anfang an, das war genau das, was wir uns seit Wochen gefühlt schon vorstellen. Heute haben wir es wirklich alle miteinander auf den Platz gebracht.“

Riegler

Die Zukunft von Präsident Riegler, der heute seinen 60er feierte, ist offen.

„…wo die Reise hingeht“

Dietmar Riegler (Präsident RZ Pellets WAC):

…über seine unsichere Zukunft angesichts der Krise des WAC: „Trotzdem, wer mich kennt, der weiß, wie verbunden ich zum Verein, zum Fußball bin. Es wird sicherlich in irgendeiner Form wieder weitergehen, aber jetzt muss man mal schauen, wo die Reise natürlich hingeht.“

Siehe auch:

Statement-Quelle: Sky Sport Austria
Fotocredit: GEPA-ADMIRAL und RiPu-Sportfotos