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Sevilla (Spanien) – Sie wollten sich auf einem Rummelplatz in Sevilla vergnügen und stiegen in eine Riesenschleuder. Doch das Abenteuer der beiden Jugendlichen endet beinahe in einer Tragödie. Während sie durch die Luft wirbelten, riss plötzlich ein Seil.

Nach Angaben lokaler Medien ereignete sich der Unfall am Freitagabend gegen 20.20 Uhr auf der sogenannten „Calle del Infierno“ („Höllenstraße“) beim Volksfestes „Feria de Abril“ in der andalusischen Stadt im „Steel Max“. Das Fahrgeschäft ist eine Gitterkugel, die an Bungeeseilen befestigt ist. Damit werden zwei Wagemutige in die Höhe geschossen.Videos, die die örtliche Polizeigewerkschaft und der Rettungsdienst veröffentlichten, zeigen, wie plötzlich eines der beiden Seile reißt.

Nach dem Seilriss hängen die Insassen in der Luft fest. Sie müssen von Helfern befreit werden

Nach dem Seilriss hängen die Insassen in der Luft fest. Sie müssen von Helfern befreit werden

Foto: diariodesevilla/X

Jugendliche aus Fahrgeschäft befreit

Das zweite hielt zum Glück, die Gitterkugel mit den beiden Insassen schlug gegen den Masten, an dem es befestigt war. Die Jugendlichen überlebten den Aufprall mit leichten Verletzungen. Sie wurden von der Feuerwehr aus der Gondel befreit und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Auch zwei Zeugen mussten medizinisch versorgt werden.

Großeinsatz auf dem Rummel: Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sichern die Unfallstelle

Großeinsatz auf dem Rummel: Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sichern die Unfallstelle

Foto: diariodesevilla/X

Die Feuerwehr sperrte das Fahrgeschäft, während die Polizei die technischen Unterlagen überprüfte. Die Ermittlungen zur Ursache des Defekts laufen. Warum es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar.