Der FC Red Bull Salzburg verpasste am Sonntagnachmittag den Sprung auf die Spitze! Erstmals seit 2004 verlieren die Mozartstädter dreimal in Folge gegen den SK Rapid und müssen einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Meistertitel hinnehmen. Joker Ercan Kara (88.) mutierte erst spät zum Matchwinner für Grün-Weiß und verpasste der Beichler-Elf den Nackenschlag (>>> zum SPIELBERICHT). Hier die Stimmen der Bullen! 

schlager alexander sk rapid vs rb salzburg 26 04 2026 fc red bull salzburg biereder

Für den 30-jährigen ÖFB-Nationalteamtorhüter ist die Niederlage im Westen Wiens „natürlich sehr, sehr schade“

„Aufgegeben wird nur ein Brief“

Alexander Schlager (Torhüter FC Red Bull Salzburg):

…über das Spiel: „Ich glaube, wir sind gut beraten, das haben wir in den letzten Wochen immer wieder gesagt, uns darauf zu konzentrieren, dass das besser wird. Wir sehen das: In solchen Spielen sind die kleinen Details spielentscheidend. Wir reden die ganze Saison über die kleinen Details, und Fakt ist am Ende des Tages auch: Man spürt es in solchen Spielen immer wieder, da sind wir nicht gut genug. Das ist unser Anspruch, das ist die Frage, die wir uns selbst stellen müssen und an der wir arbeiten müssen.“

…über die Möglichkeit einer dritten titellosen Saison bei Salzburg: „Aufgeben tut man nur einen Brief, mehr nicht. Und auch das habe ich in den letzten Wochen – und ich glaube auch der Trainer – immer wieder betont: dass wir uns nicht davon lenken lassen sollten. Es ist klar, das Ziel beim FC Red Bull Salzburg ist jedes Jahr klar definiert, egal was passiert. Es ist natürlich sehr, sehr schade, aber ja, was soll ich jetzt machen? Deswegen gehe ich morgen auch wieder ins Training, probiere, weiter Gas zu geben und mich zu verbessern. Und am Ende des Tages wird der Klub die richtigen Entscheidungen treffen.“

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„Mir hat die Frische gefehlt“

Daniel Beichler (Trainer FC Red Bull Salzburg):

…über das Spiel: „Das war für mich über 90 Minuten hinweg ein 0:0-Spiel. Wir hatten heute unsere Themen, einen guten Zugriff zu finden. Rapid hat das gut aufgebaut; wir wussten, dass sie eine gute Mannschaft sind, und sie haben es sehr, sehr gut gemacht. Wir hatten Probleme mit dem Zugriff, haben dann trotzdem immer wieder mal Bälle erobert, aber die Umschaltsituationen, speziell auch in der zweiten Halbzeit, nicht gut ausgespielt. Da hat mir ein bisschen die Frische gefehlt, um das konsequent zu Ende zu bringen.

Wie gesagt, der Zugriff hat uns gefehlt. Gleichzeitig muss man sagen, dass Rapid bis auf die Chance von Bolla keine Möglichkeiten hatte. Wir hatten in der ersten Halbzeit durch Konate zwei Gelegenheiten und noch viele Situationen rund um die Box. Ich möchte fast sagen, dass Rapid zwischen den Strafräumen besser war als wir, aber wenn es Richtung Tor ging, haben wir trotzdem mehr Gefahr ausgestrahlt. Dennoch war es für mich ein 0:0-Spiel, und das musst du am Ende dann halt einfach mitnehmen. Dieses Gegentor kam dann natürlich ein Stück weit aus dem Nichts und tut uns weh.“

…auf die Frage, ob die Defensive oder die Offensive das Problem ist: „Na ja, wenn man das heute hernimmt, beides. Wie ich gerade gesagt habe: Am Ende musst du dann einfach diesen Punkt mitnehmen. Wir werden im Nachhinein sagen, das war jetzt keine Megaleistung von uns, aber dann nimmst du diesen Punkt hier eben mit. Gleichzeitig hatten wir vorne auch die Möglichkeit, noch Tore zu machen, wobei das in den letzten Spielen nicht unser größtes Thema war. Heute hat uns einfach gefehlt, dass wir diesen Punkt mit nach Salzburg nehmen.“

Siehe auch:

Ganz bittere Niederlage.#SCRRBS 🔴⚪️ pic.twitter.com/2v88ntFF46

— FC Red Bull Salzburg (@RedBullSalzburg) April 26, 2026

Statement-Quelle: SKY Sport Austria
Fotocredit: FC Red Bull Salzburg