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„Wir sind schockiert, so kann man die Stimmung in Groß Gerungs zusammenfassen“, sagt Bürgermeister Christian Laister.

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DOKU-NÖ

In der Kleinstadt Groß Gerungs herrscht nach einer tragischen Familientragödie am Mittwoch kollektiver Schock. Ein totes Kleinkind und eine schwer verletzte Mutter wurden gefunden, was die Bewohner tief erschüttert. Bürgermeister Christian Laister appelliert an den respektvollen Umgang mit der Situation.

„Wir sind alle schockiert, nur so kann man das zusammenfassen, weil das nicht erklärbar ist“, sagt Bürgermeister Christian Laister über die allgemeine Stimmung in Groß Gerungs. Es habe bereits viele Medienanfragen zu dem Fall, bei dem am Mittwochabend in einer Wohnung in Groß Gerungs ein totes Kleinkind und eine schwer verletzte Mutter (29 Jahre) von einem Angehörigen aufgefunden wurden, gegeben. Das tote Kleinkind mache alle betroffen.

„Wenn ich das so frei sagen darf: Es ist ein Wahnsinn, wie unsere Gesellschaft mit diesen Ereignissen umgeht“, sagt Laister im NÖN-Telefonat zu dem Medienrummel: „Ich appelliere, mit solchen Ereignissen sehr pietätvoll umzugehen.“

Nähere Details zu Mutter und Kind will er nicht nennen. „Wenn die Angehörigen Hilfe brauchen, dann wollen wir gerne helfen, das versteht sich von selbst.“

Totes Kleinkind und schwer verletzte Mutter – Obduktion angeordnet

Drama in Groß Gerungs