Auf „Slang Spirituals“ grenzt sich Lady Blackbird jedenfalls nicht ein, sondern springt behände und locker zwischen diversen Subgenres wie Soul, Gospel, Jazz und Psychedelic hin und her. „Auch das liegt an der Zusammenarbeit mit Chris. Er hat früh erkannt, dass mir die Starrheit eines Klangs nicht liegt, sondern ich mehr probieren möchte. Das hat er gefördert und das hört man dem Album auch an.“ Nach dem Cover-Debütalbum und diesem ersten selbstgeschriebenen Album hat sich die Sängerin auch selbst besser kennengelernt. „Ich habe eine gute Vorstellung davon, wohin das dritte Album gehen könnte, weil wir die Schreibsessions nie ganz stoppen, sondern immer nur unterbrechen. Die Ideen folgen einem ganz natürlichen Fluss und dieser Fluss weist in eine spannende Richtung. Wir haben schon so viele großartige Songideen, die nur darauf warten, ausgefeilt und umgesetzt zu werden. Ich kann es selbst kaum erwarten, damit loszulegen.“