Bei israelischen Angriffen im Libanon werden nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums 14 Menschen getötet und 37 verletzt. Unter den Todesopfern seien zwei Kinder. Israelischen Angaben zufolge kommt zudem ein Soldat der eigenen Streitkräfte ums Leben. Ein Sprecher des israelischen Militärs erklärt auf der Plattform X, die radikal-islamische Hisbollah-Miliz verletze die geltende Waffenruhe. Israel werde dagegen vorgehen. Das Militär fordert die Bewohner von sieben Ortschaften nördlich des Litani-Flusses auf, sich nach Norden und Westen in Sicherheit zu bringen. Die Orte liegen außerhalb der von israelischen Truppen besetzten Pufferzone im Südlibanon.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte im Gespräch mit russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit Araghtschi treffen wolle. Weitere Details nannte er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch gemeldet.
Moskau und Teheran sind strategische Verbündete, allerdings ist Russland nicht bereit, den Partner im aktuellen Konflikt mit den USA militärisch zu unterstützen. In erster Linie erhält Teheran diplomatische Rückendeckung aus dem Kreml. Am Sonntag war Araghtschi für einen Kurzbesuch nach Islamabad gereist, um erneut iranische Bedingungen für eine Beendigung des Krieges an pakistanische Vermittler zu übermitteln, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Unklar ist weiter, wann und ob es eine neue Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan geben wird.
US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, bei Verhandlungsbedarf den Kontakt zu suchen. „Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen“,
sagte Trump dem Sender Fox News. „Wissen Sie, es gibt ein Telefon. Wir haben schöne, sichere Leitungen.“ Der Iran wisse, was für ein Abkommen nötig sei. „Es ist ganz einfach, sie dürfen keine Atomwaffen haben, sonst gibt es keinen Grund für ein Treffen.“ Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran liegt zunächst nicht vor.