Lavinia Wilson überrascht immer wieder. Erst kürzlich war die Schauspielerin als Haushaltsroboter Cassandra in der gleichnamigen Netflix-Serie zu sehen, nun schlüpft sie in eine Rolle, die das Gegenteil digitaler Smart-Home-Fantasien darstellt: Als desillusionierte Ex-Kommissarin Ira Zach eckt sie an, gibt sich ungeschminkt, roh – und ziemlich smart. Im neuen ZDF-Samstagskrimi „Wolfsmord“ (28. Februar, 20.15 Uhr, als Stream in der Mediathek bereits verfügbar) unterstützt sie die junge Ermittlerin Daphne Meindl (Philine Schmölzer). Ihr gemeinsamer Fall (Drehbuch: Leona Stahlmann, Niklas Hoffmann) dreht sich um echte Wölfe und menschliche Profitgier vor dem Hintergrund einer Unesco-Naturschutz-Debatte in Garmisch-Partenkirchen. Einer Region, die nicht nur die Regisseurin Saralisa Volm gut kennt, sondern auch Wilson selbst. Die Wahl-Berlinerin, geboren 1980 in München, hat im Zoom-Interview viel über Bayern zu erzählen. Mehr noch über komplexe Frauenrollen und das Gegockel der Männer, über Klimaschutz und die KI. Dann mal los.