Bei einer Show eines „Schlangebeschwörers“ in einem Hotel in Hurghada wurde ein 57-jähriger Deutscher gebissen. Er starb im Krankenhaus.
Einem Mann aus Bayern kostete eine Schlangenvorführung in einem ägyptischen Urlaubshotel das Leben. Der 57-Jährige besuchte mit seiner dreiköpfigen Familie Anfang April in einem Hotel in Hurghada die Vorführung eines sogenannten Schlangenbeschwörers, wie die Polizei in Kempten am Montag berichtete. Bei der Show wurden Touristen zwei Schlangen, mutmaßlich Kobras, unter anderem um den Hals gelegt.
Eines der Tiere ließ der Schlangenbeschwörer in die Hose des 57-jährigen Manns kriechen. Allerdings biss die Schlange in das Bein des deutschen Urlaubers. Der Mann zeigte nach Polizeiangaben anschließend deutliche Vergiftungssymptome und musste aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands reanimiert werden. Der Urlauber aus dem Unterallgäu kam in ein Krankenhaus, wo er starb.
Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Memmingen führten Ermittlungen zu den Todesumständen. Die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung standen demnach noch aus. (APA)
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