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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 27. April 2026, versteigert werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Julia aus Bad Schönborn bei Heidelberg brachte heute bei „Bares für Rares“ ein echtes Schmuck-Highlight zu Horst Lichter in die Sendung. Das Collier stammt aus den 1970er-Jahren und wurde von der renommierten Goldschmiedin Käthe Ruckenbrod gefertigt, die ihr Atelier in Heidelberg-Ziegelhausen hatte.

Dieses Erbstück sorgte bei „Bares für Rares“ heute für einen besonderen emotionalen Moment

Dieses Erbstück sorgte bei „Bares für Rares“ heute für einen besonderen emotionalen Moment

Foto: ZDF

Das Stück aus 750er-Gold wiegt rund 56 Gramm und ist mit 28 Aquamarin-Cabochons besetzt. Besonders auffällig: die bewegliche, fast skulpturale Gestaltung. Harte Metallflächen treffen auf flexible Elemente. Genau diese künstlerische Handschrift machte das Collier so besonders. Für Julia hatte das Schmuckstück aber nicht nur materiellen Wert. Sie hatte es von ihrer kurz zuvor verstorbenen Mutter geerbt. Auf dem Sterbebett habe diese ihr ans Herz gelegt, das Collier bei „Bares für Rares“ zu verkaufen. Mit dem Erlös möchte Julia einen Familienurlaub finanzieren.

Expertin Wendela Horz schätzte den Wert auf 4600 bis 5000 Euro. Im Händlerraum ging es dann schnell zur Sache: Die Gebote kletterten immer weiter nach oben. Am Ende bekam Händler Fabian Kahl (34) den Zuschlag. Für starke 5200 Euro ergatterte er das Schmuckstück. Die besondere Rarität brachte somit mehr ein als erwartet und sorgte zugleich für einen sehr emotionalen Moment der Folge – ein wahres Highlight.

Alle weiteren Raritäten vom 27. April 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:

Bronzene Wildschwein-Ablage: Michaela und Christian aus Hauzenberg (Niederbayern) präsentierten eine detailreich gestaltete Ablage in Form eines Wildschweines an einer Wasserstelle, gefertigt vermutlich um 1930 in Polen von den „Gebrüdern Korniluk“ aus Siedlce. Expertenschätzung: 100 bis 120 Euro.Versteckte Liebhaber-Brosche mit Foto: Margrit und Michael aus Kiel zeigten ein Medaillon-Brosche aus 585er Gold, die ein Foto eines jungen Soldaten aus den 1880er-Jahren beinhaltet. Die Brosche trug ein emotionales Geheimnis der Familie über einen vermutlichen heimlichen Liebhaber. Expertenschätzung: 600 und 700 Euro.Ölgemälde von August Geiger-Thuring: Eva und Alex aus Ammerndorf (Mittelfranken) brachten ein Landschaftsgemälde des bekannten Münchner Malers aus ca. 1890 mit, das eine Regentagsstimmung in Leutasch/Tirol zeigt – allerdings mit starkem Restaurierungsbedarf. Expertenschätzung: 400 Euro für das Bild und 300 Euro für den Rahmen.Nadelspiel „Picco-Bello“ aus den 1950er Jahren: Teddy und Marina aus Niederfinow nahmen ein nostalgisches Nadelspiel mit Murmeln aus Holz mit, das typischerweise aus den späten 40er- bis frühen 50er-Jahren stammt. Expertenschätzung: 40 bis 50 Euro.Manueller Flipper aus den 1940/50er Jahren: Das Paar aus den Niederlanden brachte einen alten Flipper ohne Herstellerangabe mit, der aus den 40er/50er Jahren stammt und als charmantes Sammlerstück gilt. Expertenschätzung: 150 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.