Hinzu kommt, dass der Park häufiger gereinigt wird und mehr Entsorgungsmöglichkeiten bereitgestellt wurden, insbesondere für Drogenspritzen. “Diesen Park haben wir mittlerweile eingezäunt, der wird auch am Abend bei Einbruch der Dunkelheit zugesperrt”, erklärte Ludwig. Denn: “Wir haben bemerkt, dass es dort eine starke Konzentration an Personen gibt, die entweder selbst handeln oder Drogen konsumieren.” Oberste Prämisse sei es, Kinder und Jugendliche zu schützen. “Es ist keineswegs erfreulich, sondern es ist geradezu gefährlich, wenn Kinder in einem Park spielen und dort Suchtmittelutensilien, wie Bestecke, aber auch Spritzen vorfinden”, pflichtete Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl bei. Er sei zuversichtlich, dass die Maßnahme Wirkung zeige. Aber: “Man darf natürlich nicht erwarten, dass das von einem Tag auf den anderen sofort den vollen Erfolg bringt.” Die Schutzzone müsse sich erst herumsprechen. Nicht zu verwechseln ist die Schutzzone mit Waffenverbotszonen, wie sie für den Bereich Yppenplatz in Wien-Ottakring und für den Praterstern in Wien-Leopoldstadt sowie Reumannplatz samt Keplerplatz in Wien-Favoriten gelten.