Das Schiedsrichtergespann für das diesjährige Finale im UNIQA-ÖFB-Cup im Wörthersee Stadion in Klagenfurt ist offiziell bestimmt: FIFA-Referee Julian Weinberger wird die Endspielbegegnung zwischen dem favorisierten Bundesliga-Spitzenreiter LASK und Außenseiter SCR Altach am kommenden Freitag, den 1. Mai (16 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER), leiten. Für den 41-jährigen Wiener Polizisten stellt diese Ansetzung einen besonderen Meilenstein dar – trotz seiner langjährigen Erfahrung mit mehr als 150 Einsätzen in der Bundesliga ist es seine erste Berufung für ein Cup-Endspiel.

Bringt jede Menge Erfahrung ein, doch zückt auch schon mal schnell die Karte: Referee Julian Weinberger.
Erfahrenes Team an seiner Seite
Julian Weinberger bewertete die Nominierung als bedeutende Anerkennung seiner bisherigen Leistungen und machte deutlich, dass ein Finale dieser Größenordnung eine außergewöhnliche Herausforderung darstellt. Im Gespräch mit dem ÖFB unterstrich der Wiener, dass ein solches Spiel nicht mit einer gewöhnlichen Partie vergleichbar sei. Entsprechend steige die Anspannung, gleichzeitig sei die Vorfreude auf diesen besonderen Einsatz enorm.
An den Seitenlinien assistieren Stefan Pichler und Sebastian Gruber. Als vierter Offizieller fungiert der Oberösterreicher Stefan Ebner, während Mohamed El Sadany als Ersatz-Assistent vorgesehen ist.
Auch im Video-Assistent-Referee-Bereich setzt der Verband auf Erfahrung: Markus Hameter übernimmt die Rolle des VAR, unterstützt von Michael Obritzberger als AVAR.

Keine guten Erinnerungen für LASK-Kapitän Horvath an Weinberger
Für das Endspiel verfolgt Weinberger, der in der Bundesliga schon wiederholt Ausschlüsse vornahm (auch an Trainer), laut seinen Bekundungen im Vorfeld der Partie, einen klaren und zugleich zurückhaltenden Anspruch: Das Spiel soll allein durch die sportliche Leistung der Teams entschieden werden. Im Idealfall, so seine Haltung, stehen nach dem Schlusspfiff die Akteure auf dem Rasen im Mittelpunkt – und nicht Diskussionen über strittige Entscheidungen.
Ungern wird sich allerdings Sascha Horvath an Julian Weinberger erinnern, erhielt der LASK-Kapitän doch am 23. August dieser Saison im Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Red Bull Salzburg bereits nach 35 Minuten wegen Schiedsrichter-Kritik die gelb-rote Karte. Was damals viel Diskussionsstoff auslöse.
Auch LASK-Cheftrainer Didi Kühbauer machte nicht die besten Erfahrungen mit dem Wiener Polizisten und sah am 20. September mit seinem Ex-Klub WAC beim Auswärtsspiel gegen den TSV Hartberg bereits nach 23 Spielminuten die gelbe Karte wegen „Meckerns“.
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