Seine Installation „Regular Animals“ zeigt Roboterhunde mit realistischen Köpfen von Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos und mehr – aktuell zu sehen in der Neuen Nationalgalerie Berlin.

Die Roboter bewegen sich durch den Raum und erzeugen KI-veränderte Bilder ihrer Umgebung. Je nach „Charakter“ entstehen unterschiedliche Stile: Der Picasso-Hund etwa produziert kubistische Varianten, der Warhol-Hund Pop-Art-Versionen.

„Früher prägten Künstler, heute Tech-Milliardäre“

Beeple beschreibt das Konzept als Kommentar zu Macht und Kontrolle durch Algorithmen:
„Früher wurde unser Weltbild zum Teil davon geprägt, wie Künstler die Welt sahen – wie Picasso malte, veränderte unsere Sicht auf die Welt, und wie Warhol über Konsumismus und Popkultur sprach, veränderte unsere Sicht auf diese Dinge. Heute wird unser Weltbild von Tech-Milliardären geprägt, die über mächtige Algorithmen verfügen, die entscheiden, was wir sehen und was nicht.“

Kuratorin Lisa Botti betont die gesellschaftliche Dimension: KI verändere den Alltag grundlegend, und Museen müssten Orte der Reflexion darüber sein.

Beeple selbst sieht die Entwicklung als ambivalent: Die Zukunft werde „weder nur gut noch nur schlecht, sondern eine Mischung aus beidem“. „Regular Animals“ wurde erstmals auf der Art Basel Miami Beach 2025 gezeigt.