Der Diskonter Aldi Süd streicht einem Medienbericht zufolge 1250 Stellen in Mülheim an der Ruhr. Der größte Teil davon entfällt demnach auf die internationale IT- und Digitalsparte Aldi DX. „Ziel ist es, perspektivisch rund 1250 Stellen bis Ende 2027 abzubauen“, teilte der Dikonter der „Lebensmittel Zeitung“ mit. „Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen.“

In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen nun angekündigt, im Bereich Aldi International Services erstmals ein Freiwilligenprogramm umzusetzen. Auch im internationalen Einkauf fallen dem Bericht zufolge Stellen weg. Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte die Aldi-Süd-Holding in Salzburg lediglich mit: „Zu internen Angelegenheiten sowie zu Spekulationen äußern wir uns nicht.“

Aldi International Services ist der internationale Service- und Verwaltungsbereich von Aldi Süd, in dem zentrale Funktionen wie IT und Einkauf gebündelt sind. Bei Aldi DX sind laut Internetseite rund 3900 Menschen beschäftigt. Bereits im Jänner war bekannt geworden, dass Aldi Süd Hunderte Stellen in seiner Deutschlandzentrale streicht. Betroffen waren Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern damals nicht konkret.

In Österreich schließt Hofer – wie bereits im Herbst berichtet – mit Ende 2026 sein Auslieferungslager in Weißenbach (Bezirk Villach Land) mit rund 200 Beschäftigten. Weiters sind Umstrukturierungen und Auslagerungen im administrativen Bereich in der Firmenzentrale im oberösterreichischen Sattledt geplant. (APA/dpa-AFX)