Sieg gegen Brentford

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Manchester United hat seine Top-Bilanz 2026 durch einen 2:1-Heimsieg gegen den FC Brentford am Montagabend ausgebaut. Die Red Devils gingen durch Casemiro (11.) und den Ex-Leipziger Benjamin Sesko (43.) in der ersten Halbzeit komfortabel in Führung, ehe Mathias Jensen (87.) kurz vor Abpfiff nur noch für den Anschlusstreffer sorgen konnte. Man United behauptet damit den dritten Platz in der Premier League, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt.
Symptomatisch: Der formstarke Klub führt die Jahrestabelle noch vor Manchester City und dem FC Arsenal an, die die Meisterschaft in England unter sich ausmachen werden. Noch zwei Punkte fehlen, um nach zwei Jahren wieder in der Königsklasse dabei sein zu können. Der Brasilianer Casemiro drückte dem Spiel seiner Mannschaft gegen Brentford einmal mehr seinen Stempel auf und traf als defensiver Mittelfeldspieler bereits zum neunten Mal. So torgefährlich war der Routinier noch in keiner Saison seiner Profikarriere. Dennoch wird seine Zeit in Old Trafford nach dieser Saison und dann vier Jahren enden.
„Ja. Das ist ziemlich klar, von beiden Seiten“, erklärte Man Uniteds Trainer Michael Carrick laut der „BBC“. „Cas hat die Mannschaft geprägt. Er verfügt über enorme Erfahrung und hat alles gegeben, was man nur geben kann. Aber so ist der Fußball. Spieler kommen und gehen.“ Dabei hätten die Fans absolut nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden. „One more year, one more year Casemiro“ („Noch ein Jahr, noch ein Jahr, Casemiro“), machten die Fans ihre Zuneigung für den 84-maligen Nationalspieler deutlich.
Und auch Coach Carrick sammelte weiter fleißig Argumente für eine Weiterbeschäftigung. Die Übergangslösung kommt seit der Übernahme für den entlassenen Rúben Amorim nach 13 Partien auf einen Punkteschnitt von 2,23 – eine der besten Quoten der Vereinsgeschichte. Der „Guardian“ schrieb vielsagend bereits vor Anpfiff des Brentford-Spiels: „Michael Carrick ist der besonnene Interimstrainer von Manchester United, der der Ernennung zum siebten festen Trainer der Ära nach Sir Alex Ferguson immer näherkommt. Um es mit einem Klischee zu sagen: Der 44-Jährige hat den Job so gut wie sicher.“ Am kommenden Spieltag kommt es zum direkten Duell gegen den Viertplatzierten Liverpool (So., 16:30 Uhr).