KATSDORF. (Update) In der Nacht auf Mittwoch ist in der Gemeinde Katsdorf ein Vierkanthof in Brand geraten und bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand gestanden.

Es gelang, die zwei Bewohner noch rechtzeitig aus dem Gebäude in Sicherheit zu bringen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes läuft derzeit, Stand MIttwoch, 5.14 Uhr, ein Großeinsatz mit zahlreichen Feuerwehren.

Die Brandbekämpfung erfolgt umfassend von außen unter Einsatz mehrerer Löschleitungen. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung musste eine rund zwei Kilometer lange Zubringerleitung gelegt werden.

Landwirte eilen zu Hilfe

Zusätzlich unterstützen umliegende Landwirte die Einsatzkräfte, indem sie mit Vakuumfässern Löschwasser zur Einsatzstelle transportieren.

Wind arbeitet dagegen

Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei stehen im Einsatz. Der Löscheinsatz wird noch mehrere Stunden andauern und gestaltet sich vor allem aufgrund des starken Windes und des damit verbundenen Funkenfluges als schwierig. Immer wieder müssen umstehende Bäume kontrolliert und gelöscht werden.

Update: Anrainer schlugen Alarm und retteten Bewohner

Mehrere Notrude gingen gegen 1.40 Uhr bei der Feuerwehr ein. Gemeldet wurde ein Vollbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Ortschaft Edt, Gemeinde Katsdorf. Anrainer waren durch ungewöhnliche Geräusche auf den Brand aufmerksam geworden, schlugen umgehend Alarm und handelten vorbildlich: Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte konnten sie die beiden Hausbewohner aus dem Gebäude retten und in Sicherheit bringen. Auch mehrere Schafe wurden durch Nachbarn aus dem Gefahrenbereich gebracht. Einige Schafe wurden von der Feuerwehr mit der Drohne gesucht und wieder eingefangen.

Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl im Innen- als auch im Außenangriff und dauerte bis in die Morgenstunden an. Trotz des massiven Einsatzes konnte der Wirtschaftstrakt nicht mehr gerettet werden und wurde vollständig zerstört. Ein Teil des angrenzenden Wohnbereichs konnte jedoch erfolgreich geschützt und vor den Flammen bewahrt werden.

Rund 200 Kräfte im Einsatz

„Das Zusammenspiel der vielen Kräfte funktionierte gut, die Abläufe verliefen Schlag auf Schlag und alle arbeiteten Hand in Hand“, berichtet Hannes Mayböck, Einsatzleiter und Kommandant der FF Lungitz.

Insgesamt standen an die 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Polizei sowie dem Roten Kreuz. Personen kamen nach derzeitigem Stand nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen. Abgeschlossen ist der EInsatz, Stand 7.20 Uhr, noch nicht.