Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einer Leistungssteigerung auf rund 22 Milliarden Euro und erwartet in allen Segmenten Zuwächse. Die EBIT-Marge wird in einer Bandbreite von 5,0 bis 5,5 Prozent prognostiziert. Der Rückgang gegenüber 2025 spiegelt die Normalisierung nach einem außergewöhnlich starken Jahr wider. Die Netto-Investitionen werden mit maximal 1,4 Milliarden Euro veranschlagt.

Als Risikofaktor benennt STRABAG den Iran-Krieg, der derzeit zu Preissteigerungen bei Treibstoff, Gas und Bitumen führt. Der Konzern setzt auf Preisgleitklauseln und langfristige Rahmenvereinbarungen, um die Auswirkungen zu begrenzen — ein Modell, das sich bereits während der Covid-19-Pandemie bewährt habe.