Wenn sich der Mittwoch dem Ende zuneigt, bricht für das Innsbruck Alpine Trailrun Festival ein neuer Morgen an. Mit dem Business und Night Trail (ab 17 Uhr) schreibt das IATF seine Geschichte fort – mit gewohnt großen Kapiteln.

12: Einst begann die Geschichte des IATF als geführte Lauf-Tour im Jahr 2001, über den Innsbrucker Abenteuerlauf wuchs das Event zum Trailrun-Festival, das inzwischen zwölf Bewerbe umfasst. Vom gut sieben Kilometer kurzen Lauf mit 250 Höhenmetern bis hin zur Königsdisziplin, dem „Masters of Innsbruck“ mit 112,6 Kilometern und mehr als 5500 Hm. Höchster Punkt: Boscheben (2030 m).

36: So alt ist im Durchschnitt ein Teilnehmer beim IATF.

41: Einer Studie der Universität Innsbruck zufolge kamen im Vorjahr von den 6983 Startern 41 Prozent (2858) aus Österreich, davon mit 33 Prozent (2286) der Großteil aus Tirol. Die größte Gruppe stellten aber die Deutschen mit 3131 Teilnehmern. Der „zweite Platz“ ging international an die Niederlande (277) vor der Schweiz (192). Auffallend: Für 58 Prozent aller Starter war es die Erstteilnahme.

55: Fast ausgeglichen ist die Geschlechterverteilung: 55 Prozent waren männliche Starter.

8500: In nie dagewesene Sphären stößt das IATF bei den Teilnehmerzahlen vor. Mehr als 8500 Starter sind dabei, vertreten sind voraussichtlich 82 Nationen. Und OK-Chef Ale­xander Pittl träumt insgeheim schon von der 10.000er-Marke.

24.994: Auf jeden Starter entfielen im Schnitt 2,75 Übernachtungen – in Summe kam man mit Begleitungen auf 24.994 Nächtigungen vor Ort.

30.000: Neu ist heuer die Austragung eines Elite-Rennformats mit Preisgeld. Die „Trail Hunt“ ist ein Verfolgungsrennen, das sich über zwei Tage zieht und am Donnerstag mit dem Vertical von Innsbruck auf die Seegrube beginnt. Insgesamt winken 30.000 Euro.

3.600.000: Erwartet werden rund 60.000 Besucher. Der touristische Wertschöpfungseffekt liegt bei 3,6 Mio. Euro.