Bis 2040 soll das Projekt „WaRes 2060+“ unter anderem noch eine zweite Transportleitung von Friesach nach Graz bringen, Hochbehälter neu gebaut beziehungsweise das Verteilernetz erweitert werden. Aktuell erstreckt sich dieses auf 1400 Kilometer Länge. Laut Finanzstadtrat Manfred Eber (KPÖ) soll so „die Versorgungssicherheit in den nächsten Jahrzehnten für Grazer und Grazerinnen sowie das Grazer Umland – insbesondere den Süden – gewährleistet werden“.
Wasser, nicht nur für Graz
Schon jetzt beliefert Graz teilweise Umlandgemeinden. Künftig wolle man die Holding Graz „als Drehscheibe für die Wasserversorgung auch für den Süden, Osten und Westen etablieren“, sagt Holding-Boss Gert Heigl. Das „2060+“ im Projektnamen steht übrigens dafür, dass bis 2040 alle Maßnahmen fertig sein sollen, damit die Versorgung bis 2060 und darüber hinaus gegeben ist. Eber: „Wasser darf keine Ware sein, sondern muss ein verlässliches Grundrecht bleiben.“