Als in den frühen Morgenstunden des 16. April bei Heribert W. die Eingangsglocke läutete, war er verwundert. Doch als er sah, dass Polizisten und ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes vor der Tür standen, wurde ihm klar, dass eine niederschmetternde Nachricht auf ihn wartet. Leider sollte er recht behalten. „Mir ist mitgeteilt worden, dass Polizisten in der Nacht meinen Martin niedergeschossen haben und er nicht mehr am Leben ist“, erzählt der 65-Jährige.