Unter Superti-Furga soll das sowohl der Uni Graz, der Med-Uni und der TU Graz nahe gelegene CORI-Institut zu einem europäischen Zentrum für Metabolismusforschung aufgebaut werden. Es geht um die systematische Untersuchung und Modellierung von Stoffwechselprozessen in Zellen. Dahinter steht das Ziel, präzise in diese Prozesse einzugreifen, sie zu verändern und neue therapeutische und technologische Lösungen zu entwickeln, wie Superti-Furga am Mittwoch an der Uni Graz erklärte. “Stoffwechsel ist nicht nur eine Teildisziplin der Medizin – er ist die ordnende Logik des Lebens. Wir wollen ihn verständlich und vorhersagbar machen und damit aktiv gestalten”, betonte der neue Direktor.