
Gründungsdirektor Giulio Superti-Furga vom CORI-Institut der ÖAW in Graz
Foto:
APA
Unter dem Namen CORI-Institut entsteht in Graz ein neues Zentrum für Forschung zu Stoffwechselerkrankungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) unter Beteiligung der drei Grazer Universitäten. Gründungsdirektor wird der Molekularbiologe Giulio Superti-Furga. Der Gründungs- und Langzeitdirektor des Forschungszentrums für Molekulare Medizin (CeMM) der ÖAW wurde am Mittwoch an der Universität Graz als neuer Gründungsdirektor vorgestellt.
Der europaweit anerkannte Molekularbiologe und Forschungsmanager hatte die CeMM-Leitung mit Ende Oktober des Vorjahres an die italienische Forscherin Maria Rescigno abgegeben. Der ebenfalls aus Italien stammende (geb. 1962) Forscher war 20 Jahre Chef des Wiener ÖAW-Instituts. Unter ihm hat es sich mit seinen rund 300 Mitarbeitenden zu einem der renommiertesten Forschungsinstitute des Landes an den Schnittstellen von Biologie, Medizin und Datenwissenschaften entwickelt. Superti-Furga war vor über zwei Jahren zudem zum Chef eines im Aufbau befindlichen Instituts auf Sizilien ernannt worden, dem CeMM als Leiter aber bis vor kurzem erhalten geblieben. Sein Engagement beim italienischen Zentrum für Biomedizinische Forschung und Biotechnologie ist passé, nun widmet er sich voll und ganz der Gründung des CORI-Instituts in Graz.