Die Punkteteilung macht es möglich: Drei Runden vor Schluss liegen die sechs Mannschaften im unteren Playoff nur sechs Punkte auseinander – Siege des WAC, von Blau-Weiß Linz und der WSG Tirol haben am vergangenen Wochenende zu dieser besonderen Ausgangslage geführt. Die WSG Tirol könnte sich mit einem Auswärtssieg gegen den GAK 1902 (Samstag, 17 Uhr im Ligaportal-Liveticker) in eine außerordentlich gute Ausgangslage im Abstiegskampf bringen. 

WSG hat nach deutlicher Pleite im jüngsten Duell eine Rechnung offen

Die grün-weißen Tiroler haben sich mit einem 1:0-Erfolg gegen die SV Ried etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt und eine gute Ausgangslage vor dem Gastspiel in Graz verschafft. Eines ist klar: Mit drei Punkten im Stadion Graz-Liebenau können die Kristallkicker ihr großes Ziel Klassenerhalt schon am Samstag fixieren.

Mit nur einem erzielten Punkt aus den letzten vier Spielen liebäugelt man bei den Rotjacken nicht mehr mit der Europa-Quali, sondern man will sich unbedingt wieder vom Tabellenende absetzen. Zu unterschätzen sind die Steirer keinesfalls – erst im letzten Duell konnten sie sich am Innsbrucker Tivoli mit 5:1 durchsetzen.

„Wir erwarten ein klassisches Spiel im unteren Playoff gegen einen guten Gegner und sind hochmotiviert, es besser zu machen als das letzte Mal“, so Cheftrainer Philipp Semlic.
 
Manager Sport Stefan Köck weist reichlich Erfahrung in dieser Phase der Saison auf: „Wichtig ist die Ruhe, die der ganze Verein ausstrahlt – Panikattacken haben noch nie geholfen. Wir wissen, worum es geht und müssen noch enger zusammenrücken. Vom Charakter der Mannschaft bin ich absolut überzeugt!“

Personell hat sich die Situation bei der WSG Tirol seit dem vergangenen Wochenende verschlechtert: Ademola Ola-Adebomi wird gelbgesperrt fehlen und Lukas Hinterseer ist nach seiner Sprunggelenksverletzung noch nicht zurück am Platz. Benjamin Böckle hat ein muskuläres Problem aus dem letzten Spiel mitgenommen und konnte bisher nur individuell trainieren.

Foto: GEPA ADMIRAL