Drei Kunst-Tipps für ein verlängertes Wochenende. Bevor Sie diese Ausstellungen noch versäumen . . .

Zur Beruhigung: Model Naomi Campbell war auch gerade erst da; aktuelle Fotos zeigen sie beim Besuch der Helmut-Lang-Ausstellung in Wien. Hier darf man „Backstage“, ins Hirn eines Designers, der für eine Generation –minimalistisch und sophisticated – identitätsstiftend war. Bis 3. 5., Di. 10-21h, Mi.-So. 10–18h, 1. Mai offen. 

Tobias Pils, „Sleepers“, 2022.

Tobias Pils, „Sleepers“, 2022. Jorit Aust

Geheimtipp in seiner Heimat ist der international erfolgreiche Linzer Maler Tobias Pils jetzt sicher keiner mehr. Der Titel „Shh“ seiner riesigen Einzelausstellung im Mumok hat sich sozusagen selbst überholt. Bald werden die typisch schwarzweißen, morbiden Gemälde aber wieder abgehängt. Bis 17. Mai, Di.-So. inkl. Feiertage 10-18 Uhr.

Noch als Student legte Leopold Kessler 2004 ein oranges Stromkabel durch die halbe Stadt, um seine Wohnung in der Kunstakademie anzuschließen. In ähnlichem Stil ging es weiter, das Musa gibt einen Überblick über Kesslers Interventionen, kritisch, aber immer mit Humor. Bis 17. Mai, Di.-So. 10-18, 1. Mai geschlossen! (alm)

Der Norbahn-Zeh von Leopold Kessler war legendär. Sein Nagel wuchs immer nach, die Passanten konnten ihn manikürieren.

Der Norbahn-Zeh von Leopold Kessler war legendär. Sein Nagel wuchs immer nach, die Passanten konnten ihn manikürieren. Jana Madzigon

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