
Der Mann hatte mit einer Schere eine Trafik ausgeraubt
Foto:
APA/THEMENBILD
Ein 36-Jähriger ist am Donnerstag am Landesgericht Wien rechtskräftig zu drei Jahren teilbedingter Freiheitsstrafe verurteilt worden. Angeklagt war er wegen schweren Raubes, versuchter schwerer Körperverletzung, versuchtem Widerstand gegen die Staatsgewalt, Hausfriedensbruch und einem Vergehen gegen das Waffengesetz. Der Schöffensenat sah ihn in allen Anklagepunkten schuldig. Der Mann nahm das Urteil an, auch die Staatsanwältin verzichtete auf Rechtsmittel.
Ein Jahr muss der Mann unbedingt ins Gefängnis, hinzu kommt eine zweijährige Bewährungsstrafe mit einer Probezeit von drei Jahren. Ausgangspunkt der Reihe an Tathandlungen war laut der Staatsanwältin ein verweigerter Klogang in einem Restaurant in der Wiener Josefstadt im Sommer vergangenen Jahres. Am 20. Jänner dieses Jahres habe der Mann dann beschlossen, sich „bei dem Koch zu rächen“, der ihm den Zutritt zur Toilette verweigert hatte. „Er hat sich vorher mit Hammer, Nagelfeile und Schraubenzieher ausgerüstet“, erläuterte die Staatsanwältin. Mit dem Hammer habe er zum Erschrecken der Gäste die Glastür des Restaurants eingeschlagen, das Lokal aber nur kurz betreten und dann wieder verlassen.