Spaß daran zu haben, sich “komplexen Sätzen und komplexen Inhalten” (Fetz) zu widmen, ermöglicht die Schau gleich im Eingangsbereich: Hier findet sich etwa ein “Thomas Bernhard-Chatbot”, der – gefüttert mit der Prosa und den Theaterstücken des Autors – KI-generierte Antworten auf jede erdenkliche Frage ausspuckt, die man auch ausdrucken und mit nach Hause nehmen kann. An der Magnetwand gegenüber darf man sich selbst an jenen Komposita-Ungetümen versuchen, für die Bernhard bekannt ist, und aus Dutzenden Wörtern wie “Schwachsinn”, “Zustand”, “Ohrensessel” oder “Jause” (inklusive bereitgestellter Bindelaute) Neues kreieren. Teil drei der Gamification-Offensive ist ein Multiple-Choice-“Städtebeschimpfungsquiz”.